Hamburg - Die Verletzung, die sich HSV-Stürmer Mladen Petric im Training am Dienstag zuzog, ist schlimmer als gedacht.

Hamburgs Chefcoach Armin Veh muss daher gegen Kaiserslautern auf den Kroaten verzichten.

Ausfalldauer noch ungewiss

Als Petric in der Dienstagseinheit einen Schlag auf die Wade bekam und vom Platz humpelte, lautete die erste Diagnose: Wadenprellung. Doch die anschließende Kernspintomagraphie brachte die Erkenntnis, dass sich Mladen Petric nicht nur eine schmerzhafte Prellung der Wadenmuskulatur zuzog, sondern zusätzlich auch einen Riss der Plantarissehne (setzt an die Achillessehne an), verbunden mit einer starken Einblutung.

Wie lange der Heilungsprozess andauern wird, steht noch nicht fest. Für das Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern wird Petric definitiv ausfallen, auch die Länderspiele mit der kroatischen Nationalmannschaft in der kommenden Woche wird er voraussichtlich absagen müssen.

Auch Guerrero ist angeschlagen

Petric wäre bereits der zweite Angreifer, der Armin Veh gegen die "Roten Teufel" nicht zur Verfügung stehen würde. Auch Paolo Guerrero laboriert noch an seinen Waden-Problemen aus dem Derby gegen St. Pauli. "Er wird es voraussichtlich nicht schaffen", sagte der Trainer.

Auch die Achillessehne scheint beim Peruaner wohl leicht entzündet. Damit könnte erneut Maxim Choupo-Moting im Mittelpunkt stehen, egal ob als zentraler Spieler hinter der Spitze oder als zweiter Stürmer. "Er ist eine Alternative, wenn die anderen beiden ausfallen", bestätigte Veh. Schon in Bremen war Choupo-Moting nach der Auswechslung von Eljero Elia in diese Position geschlüpft.