Dortmund - Im Revierderby hat Borussia Dortmund gegen den FC Schalke 04 wichtige drei Punkte eingefahren.

Im Interview spricht Torschütze Pierre-Emerick Aubameyang über das Geduldspiel, seinen Torjubel mit Batman-Maske und seinen Komplizen Massimo Mariotti, der einen wichtigen Auftrag hatte.

Frage: Pierre-Emerick Aubameyang, wer hatte die Idee zu diesem spektakulären Torjubel im Stil von Batman und Robin?

Pierre-Emerick Aubameyang: Ich war vor zwei Tagen mit Marco Reus essen beim Italiener. Da haben wir überlegt, was wir machen können. Und uns dann diesen Jubel für das Spiel ausgedacht. Uns macht so etwas einfach Spaß!

"Mussten den Fans etwas zurückgeben"

Frage: Wo kam der Batman-Umhang auf einmal her? Sie konnten es schlecht im Stutzen verstecken...

Aubameyang:  (lacht) Nein, das stimmt, dafür war es ein bisschen zu groß. Massimo, mein Dolmetscher, hat mir geholfen. Er hat die Sachen jeweils zu Beginn der Halbzeit am gegnerischen Tor in einem Beutel versteckt. Und da habe ich es dann hervorgeholt.

Frage: Wie hat sich das erlösende 1:0 vor der Südtribüne gefühlt?

Aubameyang: Ich hatte Gänsehaut bei meinem Treffer, vor dieser großen Kulisse und direkt vor unseren Fans. Wir mussten unseren Fans etwas zurückgeben. Das haben wir mit dem Derbysieg geschafft. Und darüber bin ich sehr glücklich.

Frage: Der BVB musste trotz drückender Überlegenheit lange auf die Tore warten.

Aubameyang: Wir hatten in der ersten Halbzeit zu viele vergebene Chancen. Es war wichtig, trotzdem konzentriert zu bleiben auch nach der Pause. Insgesamt haben wir unser Spiel richtig gut umgesetzt.

Frage: Wie fühlt man sich jetzt als Derbysieger?

Aubameyang: Großartig!

Aus Dortmund berichtet Dietmar Nolte

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