Dortmund – Borussia Dortmund lieferte gegen den VfB Stuttgart einen weiteren Beleg der immensen Offensivkraft, die das Spiel des BVB in dieser Saison auszeichnet. Im exklusiven Interview mit bundesliga.de spricht Pierre-Emerick Aubameyang über starke Teamkollegen, sein großes Ziel und das Torjäger-Duell mit Kumpel Robert Lewandowski.

bundesliga.de: Gratulation zum Spiel, Gratulation zu ihrer Leistung. War das die richtige Antwort nach den zwei Pflichtspielniederlagen in Folge?

Pierre-Emerick Aubameyang: Sicher, das war die richtige Antwort auf die zwei Pleiten. Es war wichtig, das Spiel heute zu gewinnen. Jetzt fahren wir mit einem guten Gefühl nach Wolfsburg, wissen aber auch, dass es schwer wird.

bundesliga.de: Sie haben heute zwei Mal getroffen. Das erste Tor hat Gonzalo Castro brillant vorbereitet. Haben Sie sich nach dem Spiel bei ihm bedankt?

Pierre-Emerick Aubameyang: Natürlich! Ich bedanke mich immer bei Gonzo, wenn er mir gute Pässe spielt. Aber auch bei Adrian (Ramos, d. Red.), der mein zweites Tor nach seiner Einwechslung mit einem tollen Pass vorbereitet hat. Ich habe Glück, dass meine Kollegen mich so gut in Szene setzen.

"Ich will Afrikas Fußballer des Jahres werden"

bundesliga.de: Gonzalo Castro hat gesagt, Sie hätten eine Wette mit Thomas Tuchel, dass sie mindestens 20 Saisontore erzielen. Er meinte auch, es wäre nun an der Zeit für eine neue Wette.

Pierre-Emerick Aubameyang: Ja, vielleicht. Ich brauche noch drei Tore und dann können wir die Wette erneuern.

bundesliga.de: Der Erfolg der Mannschaft ist selbstverständlich das Wichtigste, aber wie bedeutend ist es für Sie persönlich, dass Sie die Torjägerliste anführen?

Pierre-Emerick Aubameyang: Das ist mir natürlich wichtig, denn ich möchte Afrikas Fußballer des Jahres werden. Ich will die Wahl in diesem Jahr unbedingt gewinnen und versuche deshalb, in jedem Spiel zu treffen.

bundesliga.de: Haben Sie mit Robert Lewandowski über ihr Ziel gesprochen?

Pierre-Emerick Aubameyang: Nein. Wenn ich mit Robert spreche, geht es nicht um Fußball, sondern um alles andere. Tore spielen da keine Rolle.

Das Gespräch führte Oliver Müller