Köln – Unmittelbar nachdem der "Pool zur Förderung innovativer Fußball- und Fankultur" (PFiFF) Anfang 2014 durch den damaligen Ligaverband gegründet wurde, startete die Abteilung Fanangelegenheiten der DFL Deutsche Fußball Liga bundesweite PFiFF-Informationsveranstaltungen, um den Förderpool in den Netzwerken bekannt zu machen.

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Fanprojekte, unabhängige Fanorganisationen, Vereine sowie andere Initiativen mit einem thematischen Bezug, die eine Idee zu einem Projekt im Spektrum der Fußball- und Fankultur haben, können bei der DFL Fördergelder beantragen. Die Höchstsumme für ein einzelnes Projekt innerhalb einer Förderperiode beträgt 50.000 Euro.

Partner helfen bei der Entscheidungsfindung

"Mit dieser Veranstaltung wollen wir allen Parteien die Scheu vor dem Antrag nehmen und verdeutlichen, dass wir uns als Partner sehen", betonte Thomas Schneider, Leiter Fanangelegenheiten der DFL, beim ersten Informationstag im März 2014 in Frankfurt am Main. Ein weiterer wichtiger Aspekt war die Vorstellung der PFiFF-Partner. So nahmen ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH die Fachhochschule Potsdam sowie das Ministerium für Inneres und Kulturelles des Landes Nordrhein-Westfalen an den Veranstaltungen teil.

Auf jeder der insgesamt vier Informationsveranstaltungen wurde den Teilnehmern erläutert, worauf es bei der Antragsstellung ankommt. "Wir möchten erreichen, dass keine guten Ideen im Sande verlaufen, weil der Antrag fehlerhaft ist", erklärte Schneider diese proaktive Vorgehensweise. Dementsprechend wurde möglichst detailliert besprochen, wie der Weg von einer guten Idee zu einem erfolgreichen Projekt verlaufen könnte.

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Diesen Ansatz des Gedankenaustausches führten nach dem Abschluss der Informationsveranstaltungen die PFiFF-Ideenbörsen in fokussierter Form fort. Unter den Teilnehmern waren Mitarbeiter von Fanprojekten, Fanbeauftragte sowie Kids-Club-Verantwortliche ebenso vertreten wie Polizeibeamte und Angestellte verschiedener fußballunabhängiger sozialer Organisationen. So unterschiedlich der berufliche Hintergrund auch war, der Grund für das Kommen war bei allen derselbe: die Vision für ein Projekt im Bereich der Fußballkultur.

Netzwerke werden gestärkt

In offenen Gesprächsrunden und Einzelgesprächen erhielten viele Ideen dank der vielfältigen Denkansätze den letzten Feinschliff. Die Teilnehmer lernten dabei nicht nur PFiFF, sondern sich auch untereinander besser kennen. Auch das war ein wesentlicher Aspekt der Treffen, denn eines der grundlegenden Ziele von PFiFF ist die Stärkung der Netzwerke rund um den Fußball.

Die bislang letzte Ideenbörse fand im Braunschweiger EINTRACHT-STADIONstatt. Für PFiFF ist Braunschweig ein ganz besonderer Ort, denn das „Aktionsjahr für Toleranz, Vielfalt und Respekt", welches das dortige Fanprojektgemeinsam mit dem Club sowie zahlreichen lokalen Partnern durchgeführt hat, war die erste von PFiFF geförderte Idee. Seitdem sind über 40 weitere dazugekommen. Viele Projekte nahmen dabei auf Informationsveranstaltungen oder Ideenbörsen ihren Anfang.

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