PFiFF fördert Fanprojekt aus Augsburg mit Rekordsumme

Mit der bislang höchsten gewährten Förderung unterstützt der von der Liga – Fußballverband e.V. gegründete Pool zur Förderung innovativer Fußball- und Fankultur (PFiFF) ein Projekt für Fankultur und -Begegnung aus Augsburg. Das Präventionsprojekt "Augsburg Calling“ erhält von PFiFF eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 50.000 Euro. Damit setzen Ligaverband und DFL Deutsche Fußball Liga die mit der Innenministerkonferenz vereinbarte Förderung neuer Präventionsansätze weiter konsequent um.
Im Vorfeld des Bundesliga-Spiels FC Augsburg gegen Borussia Dortmund überreicht DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig heute im Beisein des Oberbürgermeisters der Stadt Augsburg, Dr. Kurt Gribl, einen Scheck an den Leiter der Faninitiative "Augsburg Calling“, Gerhard Seckler.
Vor jedem Heimspiel des FC Augsburg lädt "Augsburg Calling“ Gästefans zu einer Stadtführung mit anschließender Fahrt zum Stadion ein. Nach dem Spiel können geknüpfte Kontakte bei einer gemeinsamen Feier vertieft werden. Neben mit den Kids-Clubs der Gastvereine abgestimmten Kinderprogrammen bietet das Projekt auch barrierefreie Stadtführungen für Behinderte an. Ziel der Initiative ist es, einen Regionen übergreifenden Kulturaustausch zwischen den Fans zu fördern.
"Das Projekt ist vorbildlich“, sagt DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig. "Augsburg Calling verbindet Fankultur mit dem Präventions- und Inklusionsgedanken. Fans feiern über Club-Grenzen hinweg und lassen Vorurteile und Lagerdenken gar nicht erst entstehen."
In enger Abstimmung mit dem FC Augsburg arbeitet "Augsburg Calling" mit zahlreichen Kooperationspartnern zusammen, darunter die Stadt Augsburg und die Regio Augsburg Tourismus GmbH.
Der Ligaverband stellt PFiFF jährlich 500.000 Euro für die Förderung ausgewählter Fanprojekte zur Verfügung. Die Entscheidung, welche Projekte von PFiFF gefördert werden sollen, trifft der Ligaverband mit wissenschaftlicher Unterstützung der Fachhochschule Potsdam. Die ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur (EXIT) und das Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrheinwestfalen werden ebenfalls in die Entscheidungsfindung einbezogen.

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