Gerhard Seckler steckt sein ganzes Herzblut in "Augsburg Calling". - © gettyimages / Hassenstein / Bongarts
Gerhard Seckler steckt sein ganzes Herzblut in "Augsburg Calling". - © gettyimages / Hassenstein / Bongarts
Bundesliga

"Augsburg Calling": Dank PFiFF enorm weiterentwickelt

Köln - Seit zehn Jahren steht "Augsburg Calling" für eine vorbildliche Willkommenskultur im Fußball. Rund um jedes Heimspiel des FC Augsburg organisiert die Faninitiative ein buntes Rahmenprogram für Gäste- und FCA-Fans. Seit der Saison 2014/15 unterstützt der „Pool zur Förderung innovativer Fußball- und Fankultur" (PFiFF) das Projekt.

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Gerhard Seckler ist Gründer von "Augsburg Calling“ und bis heute die Triebfeder des Projekts. Im Interview mit bundesliga.de spricht der passionierte Musiker mit dem Cowboyhut über die Anfangszeit, seine persönlichen Highlights aus einem Jahrzehnt "Augsburg Calling" und über die Zukunft.

bundesliga.de: "Augsburg Calling“ ist mittlerweile in den Fanszenen in ganz Deutschland bekannt. Wie sind Sie eigentlich auf die Idee von gemeinsamen Veranstaltungen von Heim- und Auswärtsfans gekommen?

Gerhard Seckler: 2006 hat der FC Augsburg in Unterhaching gespielt und 1:0 gewonnen. Nach der Partie haben am Bahnhof Teile der mitgereisten Fans Hachinger Anhänger mit Schmähgesängen bedacht. Gegen diese Stimmung müssen wir etwas tun, dachten wir damals. Und aus diesem Gedanken ist "Augsburg Calling“ entstanden.

bundesliga.de: Wie lange hat es damals bis zur ersten Veranstaltung gedauert?

Seckler: Etwa ein halbes Jahr später haben wir beim Auswärtsspiel in Freiburg das erste gemeinsame Fanfest organisiert. Das ist so gut angekommen, dass wir entschlossen haben, weiter zu machen.

bundesliga.de: Wie hat sich "Augsburg Calling“ dann über die Jahre entwickelt?

Seckler: Zunächst fanden die Veranstaltungen in erster Linie in Augsburg statt und bestanden aus einer gemeinsamen Party mit Livemusik. Nach und nach haben wir das Programm immer weiter ausgebaut, so dass wir den Gästen auch Stadt- oder Museumsführungen angeboten haben. Richtig groß ist "Augsburg Calling“ dann durch die Förderung der DFL geworden.