Hamburg - Mit der Rückkehr von Dennis Aogo Anfang der Woche schien langsam Licht in die Personalsituation des HSV zu kommen. Doch wie gewonnen so zerronnen, keine Woche ohne neue Hiobsbotschaft für Armin Veh und sein Trainerteam. Jetzt erwischte es Mladen Petric.

Der Kroate musste am Donnerstag (02.12.10) das Mannschaftstraining abbrechen. Ohne Fremdeinwirkung fasste sich der Stürmer bei einer Bewegung plötzlich an den hinteren Oberschenkel und verschwand nach kurzem Gespräch mit dem Coach in die Kabine. Am Freitag (03.12.10) kam nun die Bestätigung: Muskelfaserriss.

Aogo und Demel im Kader

Das jedenfalls sagen die Bilder der Ultraschalluntersuchung. Am Montag (06.12.10) soll die Kernspinuntersuchung endgültig die genaue Verletzung hervorbringen. Doch so wie es aktuell aussieht, wird die Hinrunde für Petric damit gelaufen sein. "Das ist natürlich sehr bitter und ärgerlich", fasste sich der Leidtragende kurz. Gerade befand sich der Angreifer wieder in toller Form, sorgte unter anderem mit seinem Tor gegen Stuttgart für viel Jubel im "Rothosen"-Lager. "Es ist schwer, ihn zu ersetzen", befand auch Tunay Torun, der gegen die Schwaben an seiner Seite in der Offensive agierte.

Für Petric wird zwar kein geringerer als Ruud van Nistelrooy in die Bresche springen, doch insgesamt ist die Verletzung ein erneuter Rückschlag für den Verein. Dafür gibt es von der Defensivabteilung Positives zu berichten. Sowohl Dennis Aogo als auch Guy Demel haben es in den Kader für Freiburg geschafft. Voraussichtlich werden sie sich auch in der Startelf wiederfinden. Als Back-up steht auch Collin Benjamin zur Verfügung. Der Namibier trat die Reise in den Breisgau ebenfalls mit an. Dafür musste Nachwuchsmann Muhamed Besic weichen. Er bleibt genau wie Ben-Hatira und Lennard Sowah in Hamburg.