Köln - Patrick Helmes wird seine Therapie zur Behandlung des Knorpelschadens in der Hüfte unter der Anleitung der Mannschaftsärzte des 1. FC Köln in Köln fortführen. Er reist daher nicht mit der Mannschaft ins Trainingslager nach Florida. Das ist das Ergebnis von Gesprächen des FC-Stürmers mit der medizinischen Abteilung, dem Trainerteam und der sportlichen Leitung des FC. 

"Wir hatten ein gutes Gespräch und geben Patrick die Zeit, die er braucht. Es gibt keine feste Zeitplanung und kein Ultimatum für ihn“, sagt FC-Geschäftsführer Jörg Schmadtke. "Unsere Personalplanung für die Rückrunde ist unabhängig davon, ob und wann Patrick Helmes wieder zur Verfügung steht. Das gilt auch für die Frage, ob wir in der Winter-Transferperiode einen Stürmer verpflichten werden oder nicht.“

"Werden ihn nicht unter Druck setzen"

FC-Cheftrainer Peter Stöger sagt: "Ich drücke Patrick die Daumen, dass er im Laufe der Rückrunde wieder zum Team stoßen kann. Aber wir werden ihn nicht unter Druck setzen. Auch wenn sein Ausfall schwer wiegt, hat die Mannschaft gezeigt, dass sie ihn kompensieren kann.“

FC-Mannschaftsarzt Dr. Peter Schäferhoff erläutert: "Patrick Helmes wird weiter konservativ behandelt, eine Operation ist nicht vorgesehen. Die Belastung soll im Zuge der Therapie gesteigert werden und man wird sehen, wie Patricks Körper darauf reagiert. Eine Prognose zum Heilungsverlauf können wir nicht abgeben, weil bei dieser Form der Verletzung jeder Fall sehr individuell ist.“

"Werde alles tun, um gesund zu werden"

Patrick Helmes fällt seit der Sommer-Vorbereitung auf die laufende Saison mit einem Knorpelschaden in der Hüfte aus. Nach seiner Rückkehr zum FC im August 2013 absolvierte Helmes 27 Zweitliga-Spiele für den FC und trug mit 12 Toren maßgeblich zum Aufstieg bei.

Helmes sagt: "Ich bin dem FC für die große Unterstützung und das Vertrauen sehr dankbar und bin froh, trotz meiner Verletzung ein fester Teil der Mannschaft zu sein. Ich werde alles tun, um gesund zu werden und wieder für den 1. FC Köln in der Bundesliga zu spielen.“