Im Juli 2005 unterschrieb Andreas Ottl den ersten Profi-Vertrag seiner noch jungen Karriere. Damals stieg der aus der Nachwuchsschmiede des FC Bayern stammende Mittelfeldmann gleich zu einem entscheidenden Spieler im Kader des Rekordmeisters auf.

Mit seinem 1:1-Ausgleich gegen Kaiserslautern sicherte er im vorletzten Spiel dem FCB die Meisterschaft. Nach 24 Einsätzen in der darauffolgenden Saison wurde Ottl in der vergangenen Spielperiode lediglich 19 mal berücksichtigt - meistens durch Einwechslungen.

"Ich werde alles geben"

Das soll sich nun ändern. "Ich will mich nicht mit der Rolle des Einwechselspielers zufrieden geben", gab sich der 23-Jährige am Freitag im Pressegespräch kämpferisch.

Das dies auf Grund der großen Konkurrenz im Mittelfeld nicht einfach wird, ist dem gebürtigen Münchener bewusst, kündigt aber an: "Ich werde im Training hart arbeiten und alles geben."

Ottl hat das Klinsmann-Fieber gepackt

Dabei setzt Ottl auch auf die vielen Neuerungen durch Jürgen Klinsmann. "Man fühlt sich wie ein neuer Spieler", verriet er und zeigte sich völlig begeistert von Klinsmanns Innovationen - am meisten vom Training auf dem Platz: "Am besten ist, dass immer der Ball dabei ist." Und auch das neue Leistungszentrum sei von allen Spielern sehr positiv aufgenommen worden.

Für das neue Trainer-Team hat Ottl ebenfalls nur lobende Worte. Allen voran Jürgen Klinsmann: "Er versucht immer mit einem zu reden, ist immer motiviert." Genauso wie Co-Trainer Martin Vasquez, den er als sehr "hilfsbereiten Menschen" bezeichnet. "Otti" ist überzeugt, dass "es gut ist, für jeden Bereich einen eigenen Spezialisten zu haben."