Köln - Der Torwart ist Rückhalt und Antreiber in einer Person. Ihm wird gerade in den finalen Saisonspielen eine besondere Rolle zuteil: Er kann über Auf- oder Abstieg, Meister- oder Vizemeisterschaft entscheiden. Für diesen Job muss man "gemacht" sein.

bundesliga.de präsentiert Ihnen in kurzen Videoporträts zwölf Schlussmänner der Bundesliga, die in ihren Persönlichkeiten unterschiedlicher kaum sein könnten. Alle vereint: Gegentore sind Gift!

Hinweis: Die einzelnen Videos finden Sie jeweils in den Galerien zum Durchklicken.

Oliver Baumann

Der 25-Jährige spielt seit der Saison 2014/15 bei der TSG Hoffenheim und setzt auf modernste Trainingsmethoden. Beispielsweise gehören sportpsychologische Einheiten ins feste Tagesprogramm des Ex-Freiburgers. Baumann scheut auch nicht davor zurück, sich bei fußballfremden Torhütern etwas abzuschauen.

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Przemyslaw Tyton

Der Pole trägt erst seit neun Monaten das Trikot des VfB Stuttgart, hat sich aber nach leichten Startschwierigkeiten zum echten Rückhalt der Schwaben entwickelt. Tyton überzeugt vor allem mit starken Paraden auf der Linie. Aktuell kämpft der Sommerneuzugang mit dem VfB noch um den Klassenerhalt.

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Ramazan Özcan

Der große Trumpf des 31-Jährigen ist seine Erfahrung. Mit Hoffenheim schaffte er den ersten Bundesliga-Aufstieg der Vereinsgeschichte, dasselbe Kunststück gelang ihm mit dem FC Ingolstadt. Auch dem österreichischem Nationalkeeper ist es zu verdanken, dass die Schanzer wieder erstklassig spielen werden.

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Loris Karius

Mit seinen 22-Jahren ist er derzeit der jüngste Stammkeeper der Liga. Karius gilt als "bunter Vogel", sammelte schon früh in seiner Karriere Auslandserfahrung. In der Jugend zog es ihn vom VfB Stuttgart zum englischen Erstligisten Manchester City - beim 1. FSV Mainz 05 ist er zum gestanden Bundesliga-Torhüter gereift.

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Bernd Leno

Nach Startschwierigkeiten zeigte Leverkusens Torhüter gerade in der Rückrunde seine ganze Klasse. Am 30. Spieltag stellte er mit 574 Pflichtspielminuten ohne Gegentor einen neuen Vereinsrekord auf. Begehrlichkeiten blockte er ab, auch in der kommenden Saison wird Leno die Nummer eins auf dem Trikot der Werkself tragen.

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Ron-Robert Zieler

Statistisch gehört der Nationalspieler zu den Spitzenkeepern der Liga. Mit Hannover 96 verbindet Zieler eine besondere Beziehung, hat sich bei den Niedersachsen zur Identifikationsfigur entwickelt. Umso schwerer fällt im der Abschied. Der Schlussmann hat bereits angekündigt, den Absteiger zum Ende der Saison verlassen zu wollen.

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Ralf Fährmann

Schalke 04 ist für den gebürtigen Chemnitzer mehr als nur ein Verein: Königsblau ist für ihn zur neuen Heimat geworden. Schalkes Rückhalt durchlief die Knappenschmiede, ist nach einem kurzen Intermezzo bei Eintracht Frankfurt nun die unangefochtene Nummer eins. Kein Wunder, dass Fährmann auch Führungsaufgaben im Team übernimmt.

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Lukas Hradecky

Nicht viele hatten den Finnen auf dem Zettel. Die Fußstapfen von Kevin Trapp waren groß, Hradecky füllte sie. Der Eintracht-Keeper setzt auf ein ruhiges Auftreten, spart mit wilden Gesten. Ob er auch in der kommenden Saison erstklassig das Tor hüten wird, steht noch nicht fest: Die Hessen sind noch nicht gerettet.

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Roman Bürki

Der Schweizer hegte schon immer den Traum, einmal in der Karriere für einen europäischen Top-Club aufzulaufen: Dieser Traum ist in dieser Saison 2015/16 mit dem Wechsel zu Borussia Dortmund in Erfüllung gegangen - und das nachdem er zum Ende der vergangenen Spielzeit mit dem SC Freiburg abgestiegen war.

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Yann Sommer

Offen, herzlich und selbstkritisch: Sommer ist bei Borussia Mönchengladbach in seinem zweiten Jahr die klare Nummer eins. Der Wechsel hat sich für beide Seiten voll ausgezahlt. Der 27-Jährige hält nicht nur auf der Linie überragend, sondern hat auch im fußballerischen Bereich große Qualitäten.

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Marwin Hitz

Seit seinem Start beim FC Augsburg vor gut zweieinhalb Jahren hat sich der 28-Jährige stetig gesteigert. Selbst als Torschütze konnte sich der Schweizer schon auszeichnen. Im Kampf um den Klassenerhalt bauen die Fuggerstädter vor allem auf die Reflexe und die enorme Präsenz ihres Keepers.

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Manuel Neuer

Der Weltmeister des FC Bayern München ist auch in der Saison mal wieder eine Klasse für sich. Mit dem 2:0-Erfolg bei Hertha BSC am 31. Spieltag hielt der deutsche Nationaltorwart zum 20. Mal in dieser Saison seinen Kasten sauber. Damit stellte er seinen eigenen Bundesliga-Rekord aus der Vorsaison bereits ein.

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