Auf den Tag genau zwölf Wochen nach seinem Syndesmosebandriss im linken Sprunggelenk nahm Franck Ribéry am Dienstagvormittag erstmals wieder voll am Mannschaftstraining des FC Bayern München teil.

Das Bundesligaspiel am kommenden Samstag in Köln kommt für Deutschlands Fußballer des Jahres aber noch zu früh. "Ich hätte natürlich groß Lust mitzuspielen, aber ich brauche noch ungefähr zwei Wochen, um bei 100 Prozent zu sein", erzählte er. Beim Champions-League-Auftakt nächste Woche in Bukarest hofft er, "dass ich zumindest zum Kader gehören kann."

Muskulaturaufbau

Die Verletzung hat Ribéry zwar überwunden, doch noch gilt es, ein paar Defizite aufzuholen. Die Muskulatur im linken Bein muss er noch etwas aufbauen, für das Sprunggelenk stehen noch einige Zeit lang Koordinations- und Stabilisierungsübungen auf dem Programm.

Mit der Rückkehr ins Mannschaftstraining hat der Franzose am Dienstag auf jeden Fall einen großen Schritt Richtung Comeback gemacht. "Es war sehr hart für meine Moral, drei Monate lang überhaupt nichts machen zu können", erzählte er, "ich bin dem FC Bayern sehr dankbar, dass er alles dafür getan hat, dass ich möglichst schnell wieder auf dem Platz stehen kann. Von dem Moment an, wo ich verletzt vom Platz musste, hat sich der Verein um mich gekümmert. Das machen nicht alle Clubs."