Hamburg - Trainer Michael Oenning hat vor dem Spiel des Hamburger SV bei Bayer Leverkusen im Training am Dienstag auf Gojko Kacar (Sprunggelenksprobleme) und Guy Demel (Muskuläre Probleme) verzichten müssen. Die beiden traten kürzer und arbeiteten nur im Kraftraum.

Auch Marcell Jansen konnte noch nicht wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Der Linksfuß laboriert weiter an einer Bauchmuskelzerrung. "Das ist ein sehr sensibler Bereich, bei dem Vorsicht geboten ist", sagt Oenning. Am Sonntag versuchte sich Jansen beim individuellen Training auf dem Platz an Schüssen, musste diese Übung aber vorzeitig abbrechen. Gegen Leverkusen plant der Trainer deshalb noch nicht mit einer Rückkehr des 25-Jährigen. Doch die Partie eine Woche später gegen seinen Ex-Club ist für Jansen zusätzliche Motivation. "Er kämpft noch um das letzte Spiel gegen Gladbach", berichtet Oenning.

Mathijsen zur Reha nach Zeist

Joris Mathisen führt bei der niederländischen Nationalmannschaft ein spezielles Reha-Programm für sein operiertes Sprunggelenk durch. Zwar stand Mathijsen nach seinem Bänderriss im November relativ schnell wieder auf dem Platz und kam auch in der Bundesliga zum Einsatz, dennoch wurden die Probleme nicht weniger. Ob er diese Saison noch einmal für den HSV spielt, ist fraglich.

"Der Knöchel hat durch die täglichen Belastungen immer wieder reagiert. Durch Ergüsse und Ablagerungen traten so immer wieder Schmerzen auf. Es ist vernünftig, das ausheilen zu lassen", erklärt Michael Oennning. Dafür machte sich Mathijsen bereits Anfang der Woche auf den Weg in die Heimat - genauer gesagt nach Zeist, wo das sportmedizinische Zentrum der niederländischen Nationalmannschaft beheimatet ist. "Dort ist eine ganztägliche medizinische Betreuung gewährleistet", berichtet Oenning. Mit der Behandlung soll verhindert werden, dass die Probleme chronisch werden.