Offenbach - Kickers Offenbach hat seinem Ruf als Pokalschreck wieder alle Ehre gemacht. Der Tabellenführer der Regionalliga Südwest setzte sich in der zweiten Runde mit 1:0 (0:0) gegen den Karlsruher SC durch und warf damit im aktuellen Wettbewerb nach Spitzenreiter FC Ingolstadt den zweiten Zweitligisten raus.

Den Siegtreffer für die Gastgeber erzielte Benjamin Pintol in der 63. Minute. Die Hessen blieben durch diesen Überraschungserfolg im 15. Pflichtspiel in Folge ohne Niederlage und erreichten erstmals seit 2012 wieder das Achtelfinale im DFB-Pokal.

Karlsruhe vergibt gute Chancen

Vor 16.106 Zuschauern hatte der KSC vor der Pause die besseren Möglichkeiten. Zunächst köpfte Daniel Gordon in der 14. Minute knapp über das Tor, drei Minuten später scheiterte Manuel Gulde bei einer Doppelchance. Zunächst parierte Offenbachs Torwart Daniel Endres einen Kopfball des KSC-Verteidigers, der auch beim Nachschuss glücklos blieb. Offenbach verbuchte in der Offensive lediglich einen harmlosen Weitschuss durch Alexandros Theodosiadis.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, wobei der gastgebende Viertligist in der 61. Minute eine große Gelegenheit vergab, als Martin Röser nur den Pfosten traf. Zwei Minuten später profitierte dann Pintol von einem Patzer des Karlsruher Schlussmanns Dirk Orlishausen, der sich bei einem Kopfball von Klaus Gjasula verschätzte. Der OFC ließ anschließend nicht mehr viel zu und zog verdient in die nächste Runde ein.