Köln - Das 86. Revierderby elektrisiert nicht nur die Fans im Ruhrgebiet sondern in der ganzen Republik. Das ewig junge Duell zwischen Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 stellt alle anderen Partien des 23. Spieltags in den Schatten. Der BVB will den vierten Bundesliga-Sieg in Folge, während Schalke nach dem 1:1 gegen Bremen die Punkte im Kampf um die Champions League Plätze benötigt. Eine pikante Ausgangslage. Der OBM-Teamcheck klärt, wer virtuell die Nase vorn hat.

Bei den Gästen aus Gelsenkirchen wird erneut der erst 19-jährige Timon Wellenreuther das Tor hüten. Auch wenn der junge Keeper seine Sache bislang sehr gut macht: Virtuell ist das eine deutliche Schwächung für Königsblau. Während Ralf Fährmann die achtbeste OBM-Bilanz vorweisen kann, reicht es für Wellenreuther nur zu Platz 22 im Torhüterranking. Ein deutliches Plus für den BVB, dessen Schlussmann Roman Weidenfeller auf Platz 9 der Rangliste liegt.

Höwedes ist der Fels in der Brandung

Die Abwehr ist das Prunkstück der Mannschaft von Roberto Di Matteo. In den letzten sieben Bundesliga-Partien musste S04 nie mehr als ein Gegentor hinnehmen. Im OBM geht Kapitän Benedikt Höwedes voran, der am vergangenen Spieltag mit 57,7 Prozent gewonnenen Zweikämpfen der beste Abwehrspieler aus dem Ruhrgebiet war. Es folgen mit Sokratis, Mats Hummels und Neven Subotic drei Profis des BVB, bevor mit Nastasic und Uchida zwei weitere Schalker im Ranking auftauchen. Im OBM sind die Defensivreihen somit relativ ausgeglichen besetzt.

Im Mittelfeld atmet ganz Dortmund auf, seit Marco Reus wieder zurück und vor allem in Form ist. Als i-Tüpfelchen hat der flinke Rechtsfuß seinen Vertrag beim BVB verlängert. Im OBM ist er der beste Spieler, der nicht beim FC Bayern München unter Vertrag steht. Hinter Ribéry, Robben, Müller und Götze belegt Reus Platz 5 im Mittelfeldranking. Einen weiteren Spieler aus dem Ruhrpott sucht man in der Top 10 vergebens.

Bitter für Schalke, dass mit Julian Draxler (Rang 12) der stärkste Akteur nicht zur Verfügung steht. Auf Dortmunder Seite bringen hingegen Henrikh Mkhitaryan (Platz 14) und Shinji Kagawa (Platz 17) zwei weitere Mittelfeldspieler im OBM konstant ihre Leistungen. Die besten Schalker sind Roman Neustädter (Rang 23), Max Meyer (Rang 24) und Sidney Sam (Rang 29). Ohne Draxler ist das virtuelle Mittelfeld des BVB eindeutig im Vorteil.

Top-Quote für den "Hunter"

Im Angriff heißen die Hoffnungsträger Eric Maxim Choupo-Moting und Klaas-Jan Huntelaar auf Schalker sowie Pierre-Emerick Aubameyang auf Dortmunder Seite. Im OBM ist Huntelaar mit 0,3 Treffern pro Partie der Gefährlichste aus dem Trio und sorgt dafür, dass Schalke virtuell im Angriff besser besetzt ist. Aubameyang trifft im Schnitt 0,24, Choupo-Moting 0,22 Mal pro Einsatz.

Insgesamt sprechen die OBM-Daten für einen knappen Dortmunder Sieg - trotz der bislang mehr als durchwachsenen Bundesliga-Bilanz des BVB. Die königsblauen Hoffnungen liegen auf Benedikt Höwedes und Klaas-Jan Huntelaar, die jeweils zu den absoluten Stars auf ihrer Position gehören. Dasselbe gilt natürlich auch für Marco Reus. Virtuell jubelt der BVB - viel wichtiger wird aber sein, welche Mannschaft am Samstag mit ihren Fans feiern kann.

OBM-Redaktion

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