Köln - Zwei Länderspiele liegen jetzt vor den deutschen Nationalspieler. Außer Jerome Boateng (Manchester City) und dem Real Madrid-Duo Mesut Özil und Sami Khedira hat Bundestrainer Joachim Löw ausschließlich Profis aus der Bundesliga - und damit auch aus dem Offiziellen Bundesliga Manager (OBM) - für die EM-Quali-Spiele gegen die Türkei und Kasachstan berufen.

Der virtuelle Formcheck der Nationalspieler fällt insgesamt sehr erfreulich aus. Vor allem die Stürmer des FC Bayern, die in der Bundesliga nach sieben Spieltagen noch immer auf ihren ersten Treffer warten, kennen im Managerspiel keine Ladehemmung.

Virtuelle Torflut durch Gomez und Klose

Mario Gomez, dem zuletzt im Bundesliga-Auswärtsspiel gegen Borussia Dortmund das Pech nahezu bis auf die Torlinie verfolgte, ist im OBM quasi eine Tor-Garantie. 495 Tore gelangen dem Bayern-Angreifer zuletzt in 736 virtuellen Spielen. Bedeutet eine Quote von 67 Prozent. Oder anders gesagt: In je drei Spielen trifft Gomez jeweils zwei Mal.

Teamkollege Miroslav Klose kam im OBM zuletzt nur 324 Mal zum Einsatz. Dabei gelangen dem 32-Jährigen aber 231 Treffer. Die Quote von gut 71 Prozent ist damit sogar noch besser als die von Gomez. OBM-Liebling Thomas Müller absolvierte am 7. Spieltag dagegen 13.336 (!) virtuelle Partien und feierte 2694 Tore. Die schwächere Torquote hängt damit zusammen, dass Müller als Offensiv-Allrounder sehr oft im Mittelfeld eingesetzt wird.

Die Abwehr steht!

Auch die Nationaltorhüter zeigen sich im OBM von ihrer besten Seite, nachdem sie in der Bundesliga schon überdurchschnittlich viele Treffer hinnehmen mussten. Manuel Neuer, die Nummer eins im Schalker und deutschen Tor, spielt jedes vierte virtuelle Spiel zu Null: ein ganz starker Wert im OBM! Leverkusens René Adler steht kaum hinter dem Schalker zurück und beendet 23 Prozent seiner Spiele ohne Gegentor.

Die Abwehrspieler schneiden im Managerspiel ebenfalls besser ab als auf dem echten Rasen. So haben Philipp Lahm (FC Bayern) und Per Mertesacker (Werder Bremen) in ihren Vereinen sicher noch nicht die Top-Form der Vorsaison erreicht. Im OBM bleiben Lahm und Mertesacker jedoch eine sichere Bank dank ihrer besonderen Zweikampfstärke und Technik.

Zwei Spiele, zwei Siege

Fazit: Sollten die Auserwählten von Bundestrainer Löw nur annähernd die Form bestätigen, die sie aktuell im OBM abrufen, dann dürften sechs Punkte die wahrscheinlichste Ausbeute der beiden nächsten EM-Qualifikationsspiele sein.