Der 25. Spieltag war überhaupt kein guter für Hertha BSC Berlin. Nach der Niederlage in Hamburg und den dreifachen Punktgewinnen der Konkurrenz aus Hannover und Nürnberg ist Herthas Rückstand auf den Relegationsplatz 16 auf sechs Punkte gewachsen.

Keine Frage, dass das kommende Berliner Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg ein besonderes ist. Im Offiziellen Bundesliga Manager (OBM) machen die Hertha-Profis eine bessere Figur als auf dem Bundesliga-Rasen. Im direkten Vergleich mit den Spielern des Clubs gehen die Berliner als Punktsieger hervor.

Beide Teams mit guten Torhütern

Die Probleme beider Mannschaften liegen ganz bestimmt nicht auf der Torhüterposition – weder real noch virtuell. Jaroslav Drobny (Hertha BSC) und Raphael Schäfer gehören zweifellos zu den besseren Keepern der Bundesliga. Im OBM belegt Drobny den 9. Platz und spielt 20 Prozent seiner Partien zu null. Schäfer schafft 17 Prozent und landet damit auf Rang 13.

Nationalspieler Arne Friedrich hat sicher noch nicht die Form gefunden, in der er sich in der bärenstarken Berliner Vorsaison gezeigt hat. Virtuell profitiert Friedrich noch von den älteren Top-Werten und rangiert auf Platz 5 aller Abwehrspieler der Bundesliga.

Probleme im Mittelfeld

Mit riesigem Abstand folgen zwei Nürnberger: Javier Pinola (45.) und Dennis Diekmeier (52.). keine große Überraschung, denn auch im realen Fußball hatte der Club in einigen Spielen erhebliche Abwehrprobleme. Genau wie Schlusslicht Berlin, und so ist Platz 71 für Steve von Bergen als zweitbester Hertha-Abwehrspieler nur konsequent.

Auch im Mittelfeld hinken Berliner und Nürnberger hinterher. Club-Routinier Marek Mintal erreicht die beste Quote aus Toren und Assists: Platz 29 im gesamten Feld der Bundesliga-Mittelfeldmänner.

Hertha-Angriff virtuell treffsicherer

Berlins Bester heißt Cicero (55.), der knapp vor seinem Mannschaftskollegen Patrick Ebert (57.) liegt. Ehe Nürnbergs Andreas Ottl auf Platz 75 auftaucht, schiebt sich noch Herthas Maximilian Nicu (73.) davor.

21 Bundesliga-Tore hat Hertha bislang geschossen, keine andere Mannschaft trifft seltener. Virtuell ist mehr Verlass auf die Berliner Angreifer. Raffael (23.) und Artur Wichniarek (24.) treffen in etwa jedem dritten OBM-Spiel. In der Bundesliga wartet Wichniarek noch immer auf sein erstes Saisontor.

Ebert der Topseller

Der Club hat in Albert Bunjaku einen der Top-Torjäger dieser Saison in seinen Reihen. Elf Mal hat der Schweizer schon zugeschlagen und verbessert sich auch im OBM mit jedem Spieltag. In der Saisonauswertung liegt Bunjaku aber noch hinter seinen Mitspielern Christian Eigler (55.) und Angelos Charisteas (68.).

Beim Vergleich der meistgekauften Spieler liegt Hertha nochmals vorne. 14.546 OBM-Trainer haben Patrick Ebert gekauft, nur 18 andere Bundesliga-Spieler waren gefragter als Ebert. Nürnbergs Topseller heißt Andreas Ottl, der für 11.291 OBM-Teams aufläuft – Platz 45 für die Ausleihe des FC Bayern.

Der direkte OBM-Vergleich Hertha BSC gegen Nürnberg

Torhüter
1. Jaroslav Drobny (Hertha BSC)
2. Raphael Schäfer (Nürnberg)

Abwehrspieler
1. Arne Friedrich (Hertha BSC)
2. Javier Pinola (Nürnberg)
3. Dennis Diekmeier (Nürnberg)
4. Steve von Bergen (Hertha BSC)

Mittelfeld
1. Marek Mintal (Nürnberg)
2. Cicero (Hertha BSC)
3. Patrick Ebert (Hertha BSC)
4. Maximilian Nicu (Hertha BSC)
5. Andreas Ottl (Nürnberg)

Angriff
1. Raffael (Hertha BSC)
2. Artur Wichniarek (Hertha BSC)
3. Christian Eigler (Nürnberg)
4. Angelos Charisteas (Nürnberg)

Meistgekaufte Spieler
1. Patrick Ebert (Hertha BSC)
2. Andreas Ottl (Nürnberg)