Mit dem Start der Bundesliga-Saison stehen auch wieder junge Spieler im Fokus, die den Durchbruch schaffen können - was auch für die Spieler in der virtuellen Welt des Offiziellen Bundesliga Managers interessant sein könnte.

Experten und Fans staunten nicht schlecht. Beim 3:0 zum Start der 46. Bundesliga-Saison gegen Hannover 96 hinterließ Schalke 04 einen starken Eindruck. Neben Doppeltorschütze Kevin Kuranyi und Abwehrturm Marcelo Bordon konnte auch ein Youngster überzeugen. Benedikt Höwedes trat in der Veltins-Arena in der Innenverteidigung bei seinem siebten Bundesliga-Einsatz wie ein alter Hase auf.

Stellungsspiel, Timing im Zweikampf, Kopfballstärke und auch der Zug nach vorne stimmten. Fast wäre dem 20-Jährigen sogar sein erstes Bundesliga-Tor gelungen. Keine Frage, Höwedes gehörte zu den Entdeckungen des 1. Spieltags. Nicht nur Konkurrent Mladen Krstajic, der wegen eines Muskelfaserrisses fehlte, traut dem Youngster eine steile Karriere zu: "Ich trainiere jetzt seit über einem Jahr mit Benny. Er ist ein großes Talent mit viel Qualität. Wenn er jetzt nicht abhebt und sich weiter so entwickelt, dann wird er später sicherlich einmal Nationalspieler werden."

Schnäppchen auf dem virtuellen OBM-Markt

2007 wurde Höwedes im Bereich U19 vom DFB als Nachwuchsspieler des Jahres mit der Fritz-Walter-Medaille in Gold ausgezeichnet und es ist nicht unwahrscheinlich, dass er bei Schalkes Dreifach-Belastung in der Saison 2008/09 noch häufiger zum Einsatz kommen könnte, denn die routinierteren Abwehrkollegen Bordon (32) und Krstajic (34) brauchen Pausen oder sind - wie aktuell Krstajc - durchaus anfällig für Verletzungen.

Somit könnte Benedikt Höwedes zu einer der Enteckungen der Saison werden, was ihn auch interessant für die Spieler beim Offiziellen Bundesliga Manager (OBM) macht. Denn schließlich ist eine der Besonderheiten des OBM, dass Spiel-Daten aus der Bundesliga auch in die Werte der virtuellen Kicker einfließen. Und Höwedes gehört mit einem aktuellen Marktwert von 575.670 Euro zu den absoluten Schnäppchen auf dem OBM-Transfermarkt.

Marica wie Farfan oder Helmes?

Über 5.000 der mittlerweile mehr als 80.000 Online-Manager haben den jungen Schalker unter Vertrag und in den für das Spiel wichtigen OBM-Werten Zweikampf, Kopfball und Schnelligkeit kann er durchaus schon mit etablierten Bundesliga-Spielern mithalten. Natürlich gibt es noch mehr Spieler, die in der realen Bundesliga vor dem Durchbruch stehen. Ciprian Marica war im Vorjahr so etwas wie ein Sorgenkind des VfB Stuttgart.

Hoch veranlagt kam der rumänische Stürmer beim VfB zwar 28 Mal zum Einsatz, erzielte aber nur zwei Tore. Beim Blitzstart der Schwaben in Mönchengladbach gehörte der 22-Jährige zu den auffälligsten Spielern und machte gleich sein erstes Saisontor.

Auf dem OBM-Transfermarkt ist Marica zwar mit 2,9 Millionen Euro relativ teuer, aber verfügt bei den virtuellen Qualitäten über vergleichbare Werte wie die deutlich teureren Jefferson Farfan (zurzeit verletzt) oder Patrick Helmes.

Trainieren, Spielen, Trainieren

Ein ähnliches Schicksal wie Marica in Stuttgart hatte in der vergangenen Spielzeit Patrick Ebert bei Hertha BSC Berlin. Der junge Flügelstürmer spielte zwar 27 Mal in der Bundesliga, trug aber offensiv nicht gerade regelmäßig zu Hertha-Toren bei (ein Tor, zwei Vorlagen). Doch gleich zum Liga-Auftakt in Frankfurt sorgte der 21-Jährige für viel Leben in der Offensive und steuerte einen Treffer zum 2:0-Sieg der Hertha bei.

Unter den Trainern des Offiziellen Bundesliga Managers zählt Ebert zwar nicht mehr zu den Geheimtipps (fast jeder achte User hat den Berliner im Kader), aber mit unter einer Millionen Euro ist er im durch Angebot und Nachfrage autark funktionierenden OBM-Transfersystem sehr günstig. Zum Vergleich: Gladbachs Shootingstar Marko Marin verfügt über ähnliche OBM-Werte, ist aber drei Mal so teuer.

Vergleichbar geht es einer jungen Verteidiger-Riege. Andreas Beck (21, OBM-Preis 1,2 Mio. Euro), Marvin Compper (23, beide 1899 Hoffenheim, OBM-Preis 791.000 Euro) und Stefano Celozzi (19, Karlsruher SC, OBM-Preis 386.000 Euro) konnten gleich zum Saisondebüt überzeugen. Zwar reichen ihre virtuellen Werte noch nicht an die routinierterer Kollegen heran, aber da geht es den OBM-Trainern nicht anders als denen der realen Bundesliga: Talente müssen in Training und Spiel weiter gefordert und gefördert werden, um dann zum Stamm gehören zu können. Benedikt Höwedes zum Beispiel spielt schon seit seinem 13. Lebensjahr bei Schalke 04...