Der nigerianische Nationalspieler Obafemi Martins ist am Mittwochmittag (2. Dezember) erfolgreich in Hamburg operiert worden.

Bei einem etwa einstündigen Eingriff wurde dem VfL-Stürmer ein Entzündungsherd am linken Schienbein entfernt. Martins wird noch bis kommenden Montag in der Hansestadt bleiben und anschließend nach Wolfsburg zurückkehren, um vor Ort seine Reha-Maßnahmen fortzusetzen.

Ausfallzeit noch offen

"Wir müssen jetzt die Wundheilung abwarten", sagte VfL-Mannschaftsarzt Dr. Andreas Herbst. "Eine Aussage darüber zu treffen, wann er wieder auf dem Platz stehen wird, ist jetzt noch nicht möglich."

Martins, der im vergangenen Sommer zum VfL kam und in zehn Bundesligaspielen bislang fünf Tore erzielte, hatte die Verletzung seit geraumer Zeit zu schaffen gemacht. Ursprünglich sollte die Operation erst in der Winterpause erfolgen. Nach dem Champions-League-Spiel der "Wölfe" bei ZSKA Moskau am vergangenen Mittwoch waren die Schmerzen allerdings zu stark geworden. Ein kurzfristiger Eingriff war deshalb unumgänglich.