Morgen ist es endlich soweit! Der Kampf um die Meisterschaft geht in seine letzte Runde. Mit Wolfsburg, München und Stuttgart kämpfen noch drei Mannschaften um den Titel.

bundesliga.de zeigt die Vorbereitungen der Teams auf das spannendste Saisonfinale seit langem. (Erleben Sie alle neun Partien des 34. Spieltags am Samstag live ab 15 Uhr im Live-Ticker / Liga-Radio!)


VfL Wolfsburg

Die Ausgangslage bei den Wolfsburgern im Heimspiel gegen Werder Bremen ist klar: Der VfL braucht mindestens noch einen Punkt, um die erste Meisterschaft der Vereinsgeschichte perfekt zu machen.

"Mir wäre es lieber gewesen, Bremen hätte im UEFA-Pokal gegen Donezk gewonnen. Dann wäre Bremen womöglich zufrieden nach Wolfsburg gefahren. Und zufriedene Spieler sind manchmal weniger leistungsbereit als unzufriedene. Aber so oder so hat Werder natürlich eine hervorragende Offensive und ist mit Diego wirklich unberechenbar. Deswegen wird es eine haarige Partie, in der wir noch ein letztes Mal an die Leistungsgrenze gehen müssen", sagte Cheftrainer Felix Magath.

Sein Team strotzt nur so von Selbstvertrauen. "Das Heimspiel gegen Dortmund, nur drei Tage nach der 1:4-Niederlage in Stuttgart, war sicherlich ein Knackpunkt. Das hat der Mannschaft großes Selbstbewusstsein gegeben. Und genauso selbstbewusst werden wir auch am Samstag in die Partie gehen", sagte Magath.


FC Bayern München

Am Vatertag (21. Mai) ließ Interimscoach Jupp Heynckes viel Verschieben, das Zusammenspiel der einzelnen Mannschaftsteile und Freistöße üben. Hamit Altintop (Muskelfaserriss) und Zé Roberto (Adduktorenprobleme) fehlten dabei erneut. Für das Spiel gegen den VfB sind sie weiterhin fraglich.

Die Zuversicht bei den Bayern ist trotz allem ungebrochen groß. "Wir haben viel Erfahrung in der Mannschaft", meinte Mark van Bommel, "einige, auch ich, haben schon solche Spiele erlebt, in denen du alles gewinnen oder verlieren kannst. Das sind die schönsten Spiele."

Ziel gegen Stuttgart sei es, "den 2. Platz zu sichern", sagte van Bommel, der sich zu keiner Kampfansage an Spitzenreiter Wolfsburg hinreißen ließ. "Ich könnte jetzt schöne Sprüche raushauen, aber das bringt nichts." Der FC Bayern müsse auf sich schauen und sein Spiel gewinnen. "Und wenn in Wolfsburg noch was passiert, nehmen wir das gerne an."


VfB Stuttgart

Bei den Schwaben herrscht Vorfreude vor dem Spitzenspiel beim FC Bayern. "Auch wenn es eine Herkulesaufgabe wird, freuen wir uns auf das Spiel. Die Mannschaft hat in der Rückrunde Sensationelles geleistet und sich in eine tolle Ausgangssituation gebracht."

Allerdings gibt Babbel auch zu, dass er großen Respekt vor dem kommenden Gegner hat - vor allem, weil dieser mit Jupp Heynckes und Hermann Gerland ein neues Trainergespann habe. "Die beiden haben der Mannschaft wieder Leben eingehaucht. Dadurch haben sie noch mal mehr Selbstvertrauen bekommen", sagte Babbel.

Auch Sportdirektor Horst Heldt blickt auf eine beeindruckende Rückrunde: "Wir haben es selbst in der Hand, den tollen 4. Platz, den wir schon sicher haben, noch zu toppen. Ich bin stolz auf jeden Einzelnen. Das Trainerteam hat in der grandiosen Rückrunde tolle Arbeit geleistet." Außer Serdar Tasci und Yildiray Bastürk sind alle Mann an Bord. "Jan Simak hat noch leichte Adduktorenprobleme und Matthieu Delpierre Schmerzen in der Wade. Bei beiden sieht es aber gut aus für Samstag", sagte Babbel.