München - Für Borussia Dortmund geht die Erfolgsserie weiter, bereits 30 Spiele in Folge ist der BVB nun ungeschlagen. Doch der 1. FC Nürnberg hat zumindest dafür gesorgt, dass die Westfalen keinen Dreier mit auf die Heimreise nehmen können . Nürnbergs Erfolgsrezept? Manndeckung gegen Mats Hummels.

Es hört sich so simpel an und hat doch den gewünschten Erfolg gebracht. Durch Dieter Heckings taktische Vorgabe, den Dortmunder Innenverteidiger überhaupt nicht zur Entfaltung kommen zu lassen, hatten die Gäste Probleme, ihr Spiel durchzuziehen.

Extrem wenig Ballkontakte



Nur 50 Ballkontakte hatte Hummels nach Spielschluss auf dem Konto. Extrem wenig für den Innenverteidiger des BVB, insbesondere wenn man bedenkt, dass die Gäste rund 61,5 Prozent der Ballkontakte hatten. Doch Tomas Pekhart verbrachte die meiste Zeit seines Arbeitstages damit, Hummels nicht einen Moment aus den Augen zu lassen.

Der Vorwärtsgang der Dortmunder musste daher von Hummels Nebenmann Neven Subotic gesteuert werden, der mit 118 Ballkontakten 28 Kontakte mehr auf seinem Konto hatte als der zweitbeste Dortmunder Sebastian Kehl. Am Ende sprang auch aufgrund der fehlenden Impulse von Hummels für den BVB nicht mehr als ein 1:1 heraus.

Läuferische Glanztat



Dass man sich Erfolg auch mal erlaufen kann, hat der Aufsteiger aus Fürth am Freitagabend bewiesen. Die Franken absolvierten mit 124,6 klar die meisten Laufkilometer aller Teams am 2. Spieltag und mussten auch bei den Sprints mit 205 an der Zahl nur dem Hamburger SV (208) den Vortritt im Ranking lassen.

Am Ende sorgte einer dieser Sprints von Felix Klaus dafür, dass der Fürther Youngster im rechten Moment zur Stelle war und den 1:0-Siegtreffer erzielte.Laufstärkster Spieler war dann auch ein Fürther. Stephan Fürstner legte 13,2 Kilometer hinter sich, Teamkollege Edgar Prib, der mit 91 intensiven Läufen dieses Ranking anführt, kam auf 12,63 Laufkilometer.

Von den Partien Wolfsburg - Hannover und FC Bayern - Stuttgart liegen noch keine Daten vor.