Bundesliga

Freiburgs Stürmer Nils Petersen: "Der Jokertorrekord reizt mich"

bundesliga.de: Befriedigend klingt ein bisschen nach Understatement.

Petersen: Wir haben einen hohen Anspruch an uns selbst, können die Bundesliga richtig einschätzen und wissen, dass wir uns auch unterordnen müssen. Es stehen noch einige Mannschaften hinter uns, die ganz andere Möglichkeiten haben. Deshalb genießen wir den Moment und wissen, dass die Tabelle eine Momentaufnahme ist. Die Gefahr, noch in den Abstiegsstrudel zu geraten, ist noch da. Das dürfen wir nicht aus den Augen verlieren. Wir wissen, dass wir daher am besten gegen Köln mit einem Sieg Richtung 29 Punkte marschieren, um uns weiter von unten zu distanzieren.

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bundesliga.de: Welche Gründe machen Sie für das gute Abschneiden des SC Freiburg aus?

Petersen: Unsere Heimstärke ist ein wichtiger Grund dafür, dass wir so gut dastehen. Wir haben die ersten vier Heimspiele alle gewonnen und uns selbst in einen Rausch gespielt. Wir haben im Laufe der Saison nicht nur kämpferisch und läuferisch, sondern auch spielerisch zugelegt. Wenn man die letzten Spiele mit denen vom Saisonstart vergleicht, muss man sagen, dass wir nochmal einen großen Schritt gemacht haben und zusammengewachsen sind. Wir sind eine junge und lernwillige Mannschaft. Wir sind auf einem guten Weg und haben eine entwicklungsfähige Mannschaft - nicht nur langfristig, sondern auch kurzfristig. Ich bin gespannt, was mit dieser Mannschaft noch möglich ist.