Vier von insgesamt neun Winter-Neuzugängen, die am 18. Spieltag für ihren neuen Club im Einsatz waren: Mario Gomez, Sandro Wagner, Lukas Höler und Simon Terodde (v.l.n.r.)
Vier von insgesamt neun Winter-Neuzugängen, die am 18. Spieltag für ihren neuen Club im Einsatz waren: Mario Gomez, Sandro Wagner, Lukas Höler und Simon Terodde (v.l.n.r.)
Bundesliga

Bundesliga-Neuzugänge im Check am 18. Spieltag

Köln - Ob Neuzugang in der Bundesliga oder für einen neuen Club aktiv - am 18. Spieltag haben einige Winter-Transfers ihren ersten Einsatz im neuen Dress absolviert. bundesliga.de nimmt die Kandidaten unter die Lupe:

Josip Brekalo

>>> Bundesliga-Transfermarkt - Alle Winter-Wechsel im Überblick

Wolfsburg-Rückkehrer Josip Brekalo bestritt sein erstes Spiel seit dem 29. Oktober 2016 (Einwechslung gegen Leverkusen) für die Wölfe. Der Kroate stand erstmals überhaupt in der Wolfsburger Startelf. In der Hinrunde traf er für Stuttgart gegen Dortmund (beim 2:1-Sieg). Er gab gegen Dortmund die meisten Torschüsse seiner Mannschaft ab (drei).

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Mario Gomez

Mario Gomez kam erstmals seit dem 23. Mai 2009 wieder für den VfB Stuttgart zum Einsatz. 3157 Tage waren es seit seinem letzten Spiel für die Stuttgarter, diese Zeitspanne bedeutet Platz zwei in der VfB-Historie - Andreas Beck brachte es auf 3403 Tage Abwesenheit (von Mai 2008 bis September 2017). Gomez legte beim VfB-Sieg gegen Hertha BSC die meisten Sprints hin (28) und bestritt auch die meisten Zweikämpfe (26).

>>> Mario Gomez im Interview

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Video: Gomez wieder beim VfB Stuttgart

Lucas Höler

Sport-Club Freiburgs Winter-Neuzugang Lucas Höler, der gleich in der Startelf stand, feierte sein Bundesliga-Debüt. Der Stürmer traf für Sandhausen in dieser Zweitligasaison in 16 Spielen sieben Mal. Bis zu seiner Auswechslung (83.) gewann Höler als Stürmer ganz starke 65 Prozent seiner direkten Duelle.

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Nigel de Jong

Nach 3.387 Tagen gab der Niederländer für den 1.FSV Mainz 05 sein Bundesliga-Comeback. Sein letztes Bundesliga-Spiel hatte de Jong am 5. Oktober 2008 (für den HSV in Cottbus). Der Verteidiger war beim Spiel in Hannover 54 Mal am Ball, gab einen Torschuss ab und brachte 36 seiner 39 Pässe zum Mitspieler (92 Prozent).

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- © imago

Marko Pjaca

Bis zum Saisonende wechselte Marko Pjaca auf Leihbasis vom italienischen Meister Juventus Turin zum FC Schalke 04, das Leihgeschäft könnte aber auch darüber hinaus verlängert werden. Gegen RB Leipzig gab der Kroate als Joker sein Bundesliga-Debüt.

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Sandro Wagner (v., hier im Duell mit Jonathan Tah) haut sich wie immer in die Zweikämpfe

Renato Steffen

Renato Steffen feierte sein Debüt für den VfL Wolfsburg und wurde seit Bundesliga-Gründung 1963 der 6000. Spieler, der in der Bundesliga zum Einsatz kam. Der Schweizer wurde in der zweiten Halbzeit eingewechselt (64.), war noch an zwei Wolfsburger Torschüssen beteiligt (einen abgegeben, einen aufgelegt) und gewann zwei seiner nur drei Zweikämpfe.

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Simon Terodde

Der Neuzugang und Rückkehrer des 1. FC Köln nutzte seinen einzigen Torschuss der Partie zum späten Siegtor. Erstmals in der Bundesliga traf er als Starter (zuvor nur zwei Jokertore für den VfB). Zudem überzeugte er mit immensem Einsatz: 29 Zweikämpfe waren die zweitmeisten der Partie. Mit 12,2 zurückgelegten Kilometern gehörte er zu den laufstärksten Spielern auf dem Platz.

>>> Simon Terodde mit Traumstart als Kölner Derbyheld

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