Gelsenkirchen - Die letzten Tage verliefen ereignisreich für Kyriakos Papadopoulos. Nachdem sich der Grieche trotz eines lukrativen Angebots aus Russland für einen Verbleib auf Schalke entschieden hatte, köpfte er am Samstag das wichtige 1:0 gegen den FC Augsburg.

Doch damit nicht genug: Der 20-Jährige hat sich mit den "Königsblauen" darauf verständigt, seinen Vertrag vorzeitig um ein Jahr bis zum 30. Juni 2016 zu verlängern. Es müssen nur noch letzte Details geklärt werden. Dies soll nach der Länderspielpause geschehen. "Das Thema ist durch, ich bin froh, dass ich weiter für Schalke spiele", sagte der 20-Jährige: "Ich denke, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe."

Hinten sicher, vorne gefährlich



Der Innenverteidiger war der herausragende Akteur: in der Abwehr kompromisslos, in der Offensive sehr gefährlich. Sogar einen Fallrückzieher der Marke Klaus Fischer versuchte Publikumsliebling "Papa" (70.), verfehlte aber das Tor deutlich. "Wenn der drin gewesen wäre, wäre ich zum Trainer gerannt und hätte gesagt, er soll mich auswechseln", sagte Papadopoulos lachend.

Seine Torjägerqualitäten hatte der Grieche bereits beim 5:0 im Pokal beim 1. FC Saarbrücken bewiesen, als er ebenfalls den ersten Treffer erzielt hatte. "Vier, fünf Kopfballtore" traut ihm auch Torschützenkönig Klaas-Jan Huntelaar in dieser Bundesliga-Saison zu. Papadopoulos selbst hat mehr im Sinn: "Ich denke, ich hole dieses Jahr Klaas-Jan ein."