Leroy Sane kann den Dortmunder Führungstreffer postwendend ausgleichen - © imago
Leroy Sane kann den Dortmunder Führungstreffer postwendend ausgleichen - © imago
Bundesliga

Neuer Optimismus bei Schalke: Derbymoral macht Mut

Gelsenkirchen - Zweimal in Rückstand geraten, zweimal geantwortet – beim FC Schalke 04 blickt man nach dem Derby gegen Borussia Dortmund mit neuem Optimismus auf den Endspurt in der Bundesliga. "Wir können gegen Widerstände angehen und zurückkommen", verteilte Trainer André Breitenreiter ein Extralob an seine Mannschaft.

Die Fans fordern – die Spieler liefern

Keine Frage: Auf Schalke hat man sich nach dem 2:2-Unentschieden gegen den Revierrivalen entschlossen, dass das Glas halbvoll ist und nicht halbleer. "Wir sind zwei Mal zurückgekommen, das ist super für unsere Moral", freute sich Klaas-Jan Huntelaar, der mit seinem Elfmetertreffer sein drittes Derby-Tor der Saison geschossen hat. Für den Stürmer eine seiner leichteren Aufgaben, wie er hinterher verriet: "Der Torwart war schon früh unterwegs, da konnte ich den Ball einfach in die andere Ecke schießen."

Auch Horst Heldt wollte nach der Punkteteilung die positiven Aspekte hervorheben. "Die Mannschaft hat alles gegeben. Das war nicht einfach nach dem enttäuschenden Auftritt in Ingolstadt, nach dem vieles in Frage gestellt wurde und nach dem die Köpfe unten waren", urteilte der Sportdirektor. Kampf bis zum Umfallen hatten vor dem Anpfiff die Schalker Anhänger auf einem großen Transparent von den Profis verlangt. "Die Fans haben berechtigter Weise etwas gefordert", betonte Heldt. "Und die Spieler haben geliefert, was man im Derby liefern muss – sich wehren und fighten."

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