Hoffenheim - Die Spielstätte von 1899 Hoffenheim erhält einen neuen Namen. Wirsol-Vorstand Markus Wirth hat am Donnerstag einen Dreijahresvertrag unterzeichnet, der auch das Namensrecht auf den Titel "WIRSOL Rhein-Neckar-Arena" enthält. Mit dem Photovoltaik-Dienstleister Wirsol Solar AG aus dem badischen Waghäusel sichert sich der Club nach dem Hauptsponsor Suntech einen weiteren großen Sponsor aus dem Bereich der Solarindustrie.

Damit erweitert Wirsol den Pool der bestehenden Namensgeber. Der Vertrag ist für drei Jahre ausgelegt und gilt ab der kommenden Saison. Wirth versteht das Sponsoring-Paket als Investition in die Marke Wirsol: "Wir planen den Aufbau eines bundesweiten Vertriebsnetzes. Die Rhein-Neckar-Arena ist eine hervorragende Plattform, um uns als Dienstleister für Solaranlagen über die Grenzen unserer Region hinaus bekannt zu machen", sagte Wirth.

Hopp: "Gesamte Region kann profitieren"

Jochen A. Rotthaus, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb bei 1899 Hoffenheim, sieht dank dem Engagement von Wirsol die Chance zu einem erfolgreichen Saisonverlauf weiter steigen: "Es ist uns gelungen, eine länger bestehende freundschaftliche Beziehung nun in eine für beide Seiten gewinnbringende Partnerschaft münden zu lassen. Unseren sportlichen Zielen verleiht das noch einmal mehr Nachdruck."

Dietmar Hopp, Vorsitzender des Beirats der TSG 1899, sieht in dem jüngsten Mitglied der Sponsorengemeinde auch strategische Vorteile: Den weltgrößten Solarmodulhersteller als Hauptsponsor und einen der führenden deutschen Solaranlagenbauer als Technologiepartner zusammenzubringen schaffe eine interessante Verbindung über den Fußball hinaus: "Denn Wirsol erstellt mit den Modulen von Suntech, gepaart mit eigener Ingenieurleistung, schlüsselfertige Solaranlagen - das ist eine Kombination, von der die gesamte Metropolregion Rhein-Neckar profitieren kann."