Zusammenfassung

  • Der umworbene Jean-Philippe Gbamin bleibt Mainz erhalten
  • Der neue Stürmer Jean-Philippe Mateta sorgt für Torgefahr
  • Trainer Sandro Schwarz genießt großes Vertrauen

Köln - Die Bundesliga-Saison 2018/19 wirft ihre Schatten voraus. Der 1. FSV Mainz 05 bereitet sich akribisch auf die neue Spielzeit vor. Wir nennen vier Gründe, warum sich die Fans der 05er auf die kommende Spielzeit freuen dürfen.

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1) Gbamin bleibt

Mainz hat im Sommer zwar in Abdou Diallo (Borussia Dortmund) und Suat Serdar (FC Schalke 04) wichtige Spieler verloren, ein anderer, der im Visier vieler Clubs stand, bleibt den 05ern aber erhalten: Jean-Philippe Gbamin. Der 22-Jährige, der 2016 von RC Lens an den Bruchweg wechselte, ist in seiner zweiten Saison durchgestartet. Er kam in 30 Spielen zum Einsatz und etablierte sich als unumstrittene Führungskraft im zentralen Mittelfeld. Mit seiner Dynamik wird er auch in Zukunft der Antreiber des Mainzer Spiels sein.

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2) Noch ein Jean-Philippe

Gbamin ist in der kommenden Saison nicht der einzige starke Jean-Philippe im Kader. Da gibt es ja neuerdings auch noch Jean-Philippe Mateta. Der 21 Jahre alte Mittelstürmer kommt von Olympique Lyon nach Mainz und hat einen Vertrag bis 2022 unterschrieben. In der vergangenen Spielzeit war er an AC Le Havre ausgeliehen und erzielte in der zweiten französischen Liga 17 Tore in 35 Partien. Zudem traf er doppelt in den Aufstiegs-Relegationsspielen gegen Stade Brest, in denen sein Club den Aufstieg denkbar knapp im Elfmeterschießen verpasste. Sportvorstand Rouven Schröder nennt Mateta ein "Top-Talent" und sagt: "Seine Physis und sein Spiel haben uns überzeugt." Die Bundesliga und vor allen Dingen die Mainzer Fans dürfen sich auf diesen Jungen freuen. >>> Das sagt Schwarz über Mateta (mainz05.de)

3) Baku macht den nächsten Schritt

Ein weiteres Top-Talent der Mainzer ist Ridle Baku. Er schaffte in der Schlussphase der vergangenen Saison den Durchbruch, als er schon mit der zweiten Mannschaft des FSV auf dem Weg zu einem Spiel war, dann aber von Profi-Trainer Sandro Schwarz zurückbeordert wurde und am 32. Spieltag gegen RB Leipzig in der Startelf stand. Baku gelang direkt sein erster Bundesliga-Treffer, eine Woche später legte er in Dortmund den nächsten nach. Der Abstieg war abgewendet, Baku überglücklich. In der Saison 2018/19 ist es für ihn nun an der Zeit, den nächsten Schritt zu machen.

4) Schwarz hat das Vertrauen

Dass sich Talente in Mainz so gut entwickeln, hat viel mit der Geduld der sportlichen Führung zu tun. Schröder und Schwarz bilden ein gutes Gespann. Der Sportvorstand hielt seinem Trainer die Treue, als dieser in der Kritik stand und wurde am Ende belohnt. Durch drei Siege in den letzten fünf Spielen - darunter zwei Erfolge gegen die Top-Teams Leipzig und BVB - konnte die Klasse gehalten werden. Schwarz hat das Vertrauen und führt seine Mannschaft auch in Zukunft mit ruhiger Hand - wahrscheinlich wieder zum Erfolg.

Tim Müller