Zoltan Stiebers Auftritte geben Hoffnung, auch wenn sein Tor am Ende nicht reicht
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Bundesliga

Hamburger SV: Neue Hoffnung und alte Probleme

Gute Leistung, fehlendes Ergebnis

Köln - Beim Hamburger SV schöpft man aus dem Spiel gegen Eintracht Frankfurt neue Hoffnung. Viele gute Ansätze waren zu sehen, das Scheitern wird auf verpasste Chancen und Pech zurückgeführt. Für das kommende Spiel gegen Dortmund kehren zwei Leistungsträger zurück. Aber es gibt auch neue Verletzungssorgen und weitere Themen, die für Unruhe sorgen.

"Ich glaube, es ist es einfacher, sich in Bremen zurückzuziehen und seine Probleme zu lösen, weil man dort mehr Intimität und nicht den Glamourfaktor wie in den großen Städten hat", sagte Hamburgs Sportdirektor Peter Knäbel unter der Woche. Nach dem Spiel gegen Eintracht Frankfurt wird sich der eine oder andere HSV-Protagonist möglicherweise wünschen, etwas mehr Ruhe zu bekommen.

Denn nachdem der nachvollziehbare Frust von der 1:2-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt (Spielbericht) verraucht ist, müssen sich die Hamburger auf den nächsten Gegner Borussia Dortmund vorbereiten. Und wie beinahe immer wird das nicht ohne Unruhe im Umfeld des Vereins gehen.

Wirbel um Rafael van der Vaart

Stieber ist einer der neuen Hoffnungsträger beim HSV. Seitdem er im zentralen Mittelfeld eingesetzt wird, läuft er zu Topform auf. In den letzten fünf Spielen erzielte er drei Tore und war auch gegen Frankfurt ein Aktivposten. Weitere Hoffnung geben die Rückkehrer Valon Behrami und Ivica Olic.

Besonders Behrami wurde schmerzlich vermisst. Ein Fighter auf der Sechs, ein Spieler, der mit kämpferischer Leistung vorweg geht. Der fehlte beim HSV in den letzten Spielen. Ivica Olic, der ebenfalls mit seinem Einsatz mitreißen kann, fehlte ebenfalls und kehrt nun zurück. Dafür fällt mit Slobodan Rajkovic ein Innenverteidiger aus. Ersetzt wird er wahrscheinlich von Cleber Reis oder von Heiko Westermann. Womit man bei den Baustellen ist, die den Verein auch in der nächsten Zeit nicht zur Ruhe kommen lassen.