Zusammenfassung

  • RB Leipzig holt mit Nordi Mukiele den dritten französischen Nachwuchsverteidiger.
  • Stuttgarts Pablo Maffeo hat schon Messi und Cristiano Ronaldo ausgeschaltet.
  • Werder-Zugang Felix Beijmo kommt als schwedischer Pokalsieger an die Weser.

Köln – Im laufenden Transferfenster haben die Clubs der Bundesliga wieder zahlreiche Spieler verpflichtet, die hierzulande noch weitgehend unbekannt sein dürften, aber dennoch ein enormes Potenzial mitbringen. bundesliga.de stellt die neuen Gesichter vor, im zweiten Teil mit Nordi Mukiele, Pablo Maffeo, Jean-Philippe Mateta, Matheus Cunha und Felix Beijmo.

Nordi Mukiele (RB Leipzig)

Alter: 20

Nation: Frankreich

Position: Innenverteidiger

letzter Verein: HSC Montpellier

© gettyimages / FRANCK PENNANT/AFP

Auf Franzosen stehen sie in der Sachsen-Metropole. Vor allem in der Defensive. Seit dem Aufstieg in die Bundesliga vor zwei Jahren hat Sportdirektor Ralph Rangnick mit Nordi Mukiele bereits den dritten Verteidiger aus Frankreich nach Leipzig geholt - und Ibrahima Konaté und Dayot Upamecano haben zuletzt mehr als überzeugt. Nun also U21-Nationalspieler Mukiele. Der 1,85 Meter große Innenverteidiger mit kongolesischen Wurzeln debütierte vergangene Saison für Montpellier in der Ligue-1 und mauserte sich gleich zum Stammspieler mit 33 Einsätzen. In Leipzig ist der Rechtsfuß mit seinen 20 Lenzen nun sogar der älteste des Franzosen-Trios. Trotzdem soll er bei RB vor allem Zeit zur Eingewöhnung und Entwicklung bekommen.

>>> Die neuen Gesichter der Bundesliga - Teil I

Pablo Maffeo (VfB Stuttgart)

Alter: 21

Nation: Spanien

Position: Rechtsverteidiger

letzter Verein: FC Girona (ausgeliehen von Manchester City)

© gettyimages / JOSE JORDAN/AFP

Lionel Messi hat er schon ausgeschaltet, auch Cristiano Ronaldo hielt er torlos. Ein Schicksal, das auch so manchem Star in der Bundesliga künftig droht. Pablo Maffeos Stärken liegen eindeutig in der Defensive. Seine rechte Abwehrseite macht der 20-Jährige Neuzugang des VfB Stuttgart nahezu perfekt dicht. Gleich in seiner ersten Saison in der spanischen Primera Division überzeugte der Juniorennationalspieler beim FC Girona mit überragenden Zweikampfwerten. Weit mehr als die Hälfte seiner Duelle Eins-gegen-Eins konnte der 1,73 Meter große Spanier für sich entscheiden - und machte dabei im Schnitt nur ein Foul pro Spiel. Vor allem hat Maffeo aber auch noch etwas zu beweisen. Bei Manchester City konnte er sich nicht durchsetzen, Coach Pep Guardiola setzte lieber auf gestandene Profis statt auf den talentierten Youngster. In Stuttgart will der nun zeigen, dass er einer für die Zukunft ist.

 

Jean-Philippe Mateta (1. FSV Mainz 05)

Alter: 21

Nation: Frankreich

Position: Stürmer

letzter Verein: AC Le Havre (ausgeliehen von Olympique Lyon)

© imago

Die Quote ist durchaus beeindruckend. 17 Tore in 35 Ligaspielen hat Jean-Philippe Mateta in der vergangenen Saison erzielt. Wenn bei Le Havre auch "nur" in der zweiten Liga Frankreichs, so doch eine Marke, auf die sich aufbauen lässt. Bei Mainz 05 jedenfalls wir ein echter Knipser dringend gebraucht. Und genau diese Lücke soll der physisch starke Stürmer schließen. Mit seinen 1,92 Metern Körpergröße verspricht der 21-Jährige auch einige Gefahr bei Flanken, zudem soll er immer wieder in die Spitze stoßen.

 

Matheus Cunha (RB Leipzig)

Alter: 19

Nation: Brasilien

Position: Stürmer

letzter Verein: FC Sion

© imago

Noch einer für vorne bei RB Leipzig. Die Sachsen haben mit Matheus Cunha einen torgefährlichen Stürmer als Ergänzung oder Unterstützung von Timo Werner geholt. Der Brasilianer besticht - ganz wie Werner - vor allem durch seine Schnelligkeit. Aber auch im Abschluss hat er in der Schweiz zuletzt bewiesen, dass mit ihm zu rechnen ist. Immerhin zehn Tore und acht Assists hat er für den FC Sion gesammelt. In Leipzig will der aus Curitiba im Süden Brasiliens stammende Nachwuchsstürmer beweisen, dass er es auch in einer Top-Liga kann.

 

Felix Beijmo (SV Werder Bremen)

Alter: 20

Nation: Schweden

Position: Rechtsverteidiger

letzter Verein: Djurgardens IF

© imago / SIMON HASTEG

Dass er sich durchsetzen kann, hat Felix Beijmo schon zu Beginn seiner Karriere bewiesen. Mit gerade einmal 17 Jahren hatte der Rechtsverteidiger sich bereits einen Stammplatz bei seinem Heimatclub IF Brommapojkarna in der zweiten schwedischen Liga erarbeitet. Nach seinem Wechsel nach Djurgardens zeigte er sein Können dann auch eine Liga höher, machte 37 Spiele und traf immerhin drei Mal. Vor allem in der Vorwärtsbewegung liegen die Stärken des Schweden, der bei Werder auf seinen Landsmann Ludwig Augustinsson trifft. Und trotz seiner Jugend kann der Abwehrspieler mit Gardemaß (1,85 Meter) schon einen Titel sein Eigen nennen: Mit Djurgardens gewann er im Mai den schwedischen Pokal.

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