Zusammenfassung

  • Der Video-Assistent wird transparenter für die Zuschauer
  • Derbystar stellt erstmals den offiziellen Spielball
  • Mitglieder des Trainerstabs dürfen technische Hilfsmittel benutzen

Köln – Die Bundesliga-Saison 2018/19 steht vor der Tür und auch in dieser Spielzeit wird es wieder einige Neuerungen geben. bundesliga.de gibt einen Überblick.

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1) Mehr Transparenz beim Video-Assistenten

Vor allem für die Zuschauer im Stadion soll sich die Transparenz erhöhen, wenn bei einer Entscheidung der Video-Assistent zu Rate gezogen wird. Konkret erhalten die Clubs - im Falle einer Überprüfung - aus dem Video-Assist-Center in Köln Einspieler auf die Video-Leinwand. Kompakte textliche Erklärungen informieren die Fans über den Grund eines Checks aus den vier Eingriffsmöglichkeiten (Torerzielung, Strafstoß, Rote Karte, Spielerverwechslung) sowie die finale Entscheidung des Schiedsrichters auf dem Platz.

Aber auch die Zuschauer vor den Endgeräten können diese Informationen erhalten. Sie werden über das TV-Basissignal als Grafiken zur Verfügung gestellt und können von den Medienpartnern optional genutzt werden. Hinzu kommt erstmals der Einsatz kalibrierter Abseitslinien in der Bundesliga. Sie wurden bereits bei der WM 2018 erfolgreich genutzt und helfen den Schiedsrichtern, bei besonders knappen Entscheidungen eine Situation möglichst exakt zu beurteilen. Die Abseitslinien stehen aber nicht nur dem Schiedsrichter auf dem Platz zur Verfügung, sondern auch den Zuschauern am TV-Gerät.

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2) Der neue Ball kommt von Derbystar

© DFL DEUTSCHE FUSSBALL LIGA

Erstmals stellt das Traditionsunternehmen Derbystar den offiziellen Bundesliga-Spielball. Es ist eine Rückkehr zur alten Tradition, denn schon in vergangenen Jahrzehnten spielten viele Bundesliga-Clubs mit Derbystar-Bällen. Nun wird der "Derbystar Brillant APS", so der vollständige Name, auf allen Bundesliga-Rasen rollen. Der Ball besticht durch die besten aerodynamischen Eigenschaften auf dem Markt der Top-Fußbälle und erreicht damit eine höhere, länger anhaltende Geschwindigkeit sowie einen geraderen Flug. Die Akteure auf dem Platz können das Spielgerät somit deutlich besser einschätzen.

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3) Technische Hilfsmittel beim Coaching erlaubt

Ab der neuen Saison hat der Trainerstab der einzelnen Clubs die Möglichkeit, technische Hilfsmittel in Form elektronischer Kommunikation für Coaching und Taktikzwecke sowie zum Wohle verletzter Spieler zu nutzen. Erlaubt sind bis zu drei Geräte pro Mannschaft (Headset, Tablets etc.), etwa um die Kommunikation zwischen Trainerbank und einem Coach auf der Tribüne zu ermöglichen. Aus medizinischer Hinsicht können Ärzte und Betreuer, die einen Spieler behandeln, mit der Trainerbank kommunizieren, zum Beispiel um schnellere Diagnosen zu stellen.

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4) Zwei neue Schiedsrichter

Der Pool der 24 Bundesliga-Schiedsrichter wird ab 2018/19 um zwei weitere Referees aufgestockt. Der 28-Jährige Daniel Schlager aus Rastatt und der 32-Jährige Robert Schröder aus Hannover, beide zuletzt in der 2. Bundesliga im Einsatz, kommen in diesem Sommer hinzu. Lutz Michael Fröhlich, Vorsitzender der Schiedsrichterkommission, lobt: "Daniel Schlager und Robert Schröder haben eine exzellente Entwicklung hinter sich, mit sehr positiven Einschätzungen durch die zuständigen Schiedsrichter-Coaches. Beide zeichneten sich besonders im Spielmanagement und in ihrer Persönlichkeit bei den Spielleitungen aus."

Die Aufstockung von 24 auf 26 Schiedsrichter ist vor allem durch den Einsatz des Video-Assistenten und der Offline-Testphase in der 2. Bundesliga notwendig geworden.

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