Trost von den ehemaligen Teamkollegen: Marco Reus, Henrikh Mkhitaryan und Mats Hummels nehmen Kevin Großkreutz in den Arm - © gettyimages / Alex Grimm
Trost von den ehemaligen Teamkollegen: Marco Reus, Henrikh Mkhitaryan und Mats Hummels nehmen Kevin Großkreutz in den Arm - © gettyimages / Alex Grimm

BVB-Sieg der Taktik gegen alten Kollegen Großkreutz

Stuttgart - Borussia Dortmund steht im Halbfinale des DFB-Pokals. Beim VfB Stuttgart waren sie die bessere Mannschaft – und das auch dank ihres Trainers Thomas Tuchel. Auf der Gegenseite stand ein alter Bekannter, der beim Wiedersehen das Nachsehen hatte: Der Ur-Dortmunder Kevin Großkreutz.

Natürlich, und das ist ja völlig klar, waren vor der Partie des VfB Stuttgart gegen Borussia Dortmund alle Augen auf ihn gerichtet (zum Spielbericht): Kevin Großkreutz. Mit sieben Jahren hatte er seine erste Dauerkarte im Dortmunder Block, er kennt in Dortmund jede Ecke und absolvierte 236 Bundesliga-Partien für seine Schwarz-Gelben.

Kaum zu bremsende BVB-Offensive

Und er hatte sich vor der Partie gegen seine Heimat-Jungs jede Menge vorgenommen. War er vor der Partie im Kabinengang noch gelaunt und begrüßte seine Dortmunder, wirkte Großkreutz 90 Minuten später doch reichlich ernüchtert. "Wir haben richtig gut gekämpft und besonders in der zweiten Hälfte Druck gemacht", diktierte Großkreutz in die Notizblöcke der Journalisten. "Leider hat es am Ende nicht gereicht, aber jetzt muss es weitergehen."

In der Tat. Die zuletzt so bärenstarken Stuttgarter verloren trotz großen Kampfes gegen die Gäste aus Dortmund, die nach zuletzt schwächeren Auftritten beim VfB wieder zu alter Form zurückfanden. Das hatte Gründe – und war in erster Linie Trainer Thomas Tuchel zu verdanken. Der hatte im Schwabenland nicht nur einige taktische Finessen zu bieten, sondern hatte es auch geschafft, zuletzt mit Problemen kämpfende Leistungsträger auf den Punkt topfit zu kriegen.

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