Medhi Benatia jubelt über seinen Treffer - es ist das erste Tor der Saison 2015/16 - © gettyimages / Lennart Preiss
Medhi Benatia jubelt über seinen Treffer - es ist das erste Tor der Saison 2015/16 - © gettyimages / Lennart Preiss
Bundesliga

Benatia: "Wir spielen mit Lust und viel Charakter"

München - Nicht viele hatten damit bestimmt nicht gerechnet: Medhi Benatia ist der erste Torschütze der neuen Bundesliga-Saison geworden, als er gegen den HSV den FC Bayern München in Führung brachte. Im Interview mit Bundesliga.de spricht der marokkanische Innenverteidiger über sein Tor gegen den HSV am vergangenen Freitag, über seine Charakter-Stärke, das kommende Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim sowie über den Einstand von Douglas Costa.

"Dieser Treffer tut gut"

bundesliga.de: Monsieur Benatia, wie fühlt man sich, wenn man der allererste Torschütze in der neuen Bundesliga-Saison ist?

Medhi Benatia: Ach ja stimmt, das hatte ich bei meinem Treffer gar nicht registriert. Wirklich nicht. Das ist doch eine schöne Geschichte. Außerdem war es das erste Tor meiner Mannschaft, nachdem wir uns in der Anfangsphase gegen den Hamburger SV richtig schwer getan haben. Die Hamburger standen hinten sehr gut und wollten so lange wie möglich das 0:0 verteidigen und wir hatten Probleme, uns Torchancen zu kreieren. Und wenn man im Spiel Schwierigkeiten hat, sich in der gegnerischen Hälfte gefährlich zu zeigen, dann muss man es einfach bei den Standard-Situationen versuchen, und das ist uns dieses Mal ganz gut gelungen.

bundesliga.de: Können Sie uns noch einmal das Tor beschreiben?

Benatia: Ich habe einfach von dem tollen Freistoß von Xabi Alonso profitiert. Er hat ihn richtig gut geschossen und dann konnte ich den Ball per Kopf ins Tor verwerten. Dieser Treffer tut gut. Ich bin froh.

bundesliga.de: Abgesehen von den fünf Toren, was war gegen den HSV vor allem eindrucksvoll?

Benatia: Dass wir nie nachgelassen haben, sondern immer Vollgas nach vorne agiert haben. Wir haben mit einer großen Lust gespielt, aber auch mit viel Charakter. Wir wollen nun an diese solide Leistung anknüpfen.

"Solche Fehler passieren"

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