München - Der FC Bayern dominiert die Bundesliga derzeit nach Belieben. Hinten steht die Null und vorne hat der Rekordmeister Spieler, die den Unterschied ausmachen können. Vielleicht der wichtigste Akteur in der bayrischen "Abteilung Attacke" ist Franck Ribery, der in dieser Saison zu alter Stärke zurückgefunden hat, vor Spielfreude förmlich sprüht und seinen Gegenspielern reihenweise Knoten in die Beine dribbelt.

"Ich bin wieder der wahre Franck Ribery habe das Lachen und die Spielfreude wiedergefunden", sagte der Franzose dem "kicker". Selbst Vergleiche mit Weltfußballer Lionel Messi scheut er nicht: "Wenn ich mich gut fühle, wenn ich das machen kann, wozu ich Lust habe, dann bin ich zu sehr viel fähig", sagte er auf Nachfragen zu Messi.

Leverkusen überfordert

Auch gegen Vizemeister Bayer Leverkusen spielte er Katz und Maus mit der rechten Defensivseite der "Werkself", wo der junge Danny Da Costa mit Riberys Weltklassedribblings hoffnunglos überfordert war.

Erneut bereitete der Franzose dabei das wichtige 1:0 vor. Für die User von bundesliga.de war Franck Ribery der beste Akteur des Wochenendes - mit 25 Prozent der Stimmen wählten sie ihn zum "Spieler des 7. Spieltags".

Matchwinner Pizarro

Knapp geschlagen auf Rang 2 liegt Claudio Pizarro vom SV Werder Bremen, der auch in der Tabelle mit seinem Club nur zwei Punkte hinter den Bayern steht. Mit seinem "Doppelpack" gegen Hertha BSC war der Peruaner einmal mehr der entscheidende Mann auf Seiten der Schaaf-Elf - er kommt auf 22 Prozent.

Das Führungstrio komplettiert Lukas Podolski vom 1. FC Köln. Der Sieger der Vorwoche erreichte an diesem Spieltag "nur" 21 Prozent, beeindruckte abermals mit einer Galavorstellung und ließ Hoffenheims Verteidiger alt aussehen.

Reus einmal mehr überragend

Mit 17 Prozent auf Rang 4 folgt ein weiterer Offensivkünstler. Kaum einer steht so für Mönchengladbachs Höhenflug wie Marco Reus - auch am vergangenen Wochenende beim 1:0-Sieg der Borussia über den 1. FC Nürnberg war er bester Mann auf dem Feld und holte den entscheidenden Elfmeter heraus.

Platz 5 geht an Schalkes Jefferson Farfan, der mit einer weiteren Top-Leistung auf dem rechten Flügel und einem wichtigen Treffer gegen den SC Freiburg Schalke jubeln ließ. Er erhielt zehn Prozent der Stimmen.

Das Schlusslicht des Votings mit immerhin noch fünf Prozent bildet Jeffrey Bruma vom HSV, der die Norddeutschen in Stuttgart zurück ins Spiel brachte und mit einer bärenstarken Defensivleistung überzeugte.

Christoph Gschoßmann