Der 1:0-Sieg der französischen Nationalmannschaft gegen die Faröer Inseln in der WM-Qualifikation war kein fußballerischer Leckerbissen. Das Spiel fiel eher unter die Kategorie "hart erkämpfter Pflichtsieg".

Das Tor des Abends erzielte André-Pierre Gignac vom FC Toulouse in der 42. Minute.

Erwähnenswert - auf jeden Fall für alle Anhänger des FC Bayern - war die Einwechslung von Franck Ribery in der 65. Minute für Chelseas Florent Malouda.

Riberys Einsatz nur im Notfall

Nationaltrainer Raymond Domenech hatte den Mittelfeldstar eigentlich nur für den Notfall in den Kader der "Equipe Tricolore" berufen, doch bei der knappen Führung seines Teams entschied er, Ribery seine ersten 25 Minuten Spielpraxis nach langer Verletzung zu gönnen.

Der Mittelfeldmotor des FC Bayern hatte fast die gesamte Saisonvorbereitung des deutschen Rekordmeisters verpasst, da er sich seit mehreren Wochen mit einer hartnäckigen Patellasehnenverletzung herumplagte, die er sich im Training zuzog.

Kurzeinsatz verläuft problemlos

Obwohl Ribery noch etwas die Spritzigkeit nach der langen Verletzungspause fehlte, überstand er den Kurzeinsatz ohne Probleme. Damit wird auch immer wahrscheinlicher, dass er am kommenden Samstag in der Bundesliga zum Einsatz kommen wird.

Die Bayern empfangen den Pokalsieger Werder Bremen und brennen darauf, die 2:5-Heimniederlage aus der vergangenen Saison vergessen zu machen.

Das wird Franck einen Schub geben

Uli Hoeneß ist davon überzeugt, dass der Einsatz in der Nationalmannschaft dem Franzosen für die Bundesliga motivieren wird: "Das wird Franck einen Schub geben", sagte er auf der Website des FC Bayern. Er sei sich sicher, dass Ribery nach seiner Rückkehr sehr motiviert für seinen Verein arbeiten wird.

Auch bei der Frage, ob Trainer Louis van Gaal auf Ribery gegen Werder zurückgreifen wird, ist der Manager des FC Bayern München optimistisch: "Ich bin sicher, dass Franck am Samstag für Bayern spielen wird."

Barnabas Szöcs