Köln - Pünktlich zum 1. Bundesliga-Spieltag der Saison 2012/13 hat die DFL Deutsche Fußball Liga bekanntlich seine englischsprachige Website www.bundesliga.com live geschaltet. Mit einer selbstständigen internationalen Redaktion kann diese Webseite die Fans und Partner des deutschen Profifußballs auf der ganzen Welt künftig noch besser aktuell und ausführlich über die Bundesliga und die 2. Bundesliga informieren. Der FC Bayern München wendet sich sogar in vier Fremdsprachen an seine Fans in aller Welt.

Neben der deutschen Version seiner offiziellen Website unterhält der deutsche Rekordmeister auch Auftritte in englischer, japanischer, spanischer und chinesischer Sprache.

Alle vier fremdsprachigen FCB-Auftritte tagesaktuell gepflegt



Und kann somit ein Milliardenpublikum erreichen, das eine dieser Sprachen beherrscht. Jede der vier fremdsprachigen Auftritte wird tagesaktuell gepflegt, auf allen Seiten finden sich ausführliche Infos zur Verpflichtung von Javi Martinez oder die jüngste Auslosung der Gruppenphase in der Champions League.

Bei etwa 185.000 Mitgliedern und mehr 4,8 Millionen Facebook-Nutzern, denen der FC Bayern gefällt, ist ein derart breit aufgestelltes Web-Angebot der Münchner sicher angemessen. Der Deutsche Meister Borussia Dortmund hat seit vergangener Woche eine kleine japanische Flagge neben der Großbritanniens und Deutschlands auf seiner Homepage integriert. Alles zum BVB können die User nun also in Deutsch, Englisch oder Japanisch erfahren.

Schalke-Homepage in Russisch, Herthas auf Polnisch



Der FC Schalke 04 bietet ebenfalls drei Sprachversionen seiner offiziellen Homepage an. Neben der deutschen und englischen wird eine russische Seite angeboten, die das tagesaktuelle Geschehen bei den Königsblauen in kyrillischer Schrift wiedergibt. Während beim BVB die Popularität seines Ex-Stars Shinji Kagawa die japanische Homepage-Version mit angeschoben hat, begründet sich die russische Version beim S04 im Sponsoring von Gazprom.

Der Großteil der anderen Bundesliga-Clubs pflegt seine Homepages zweisprachig in Deutsch und Englisch. Lediglich die beiden Aufsteiger Fortuna Düsseldorf und Greuther Fürth sowie der SC Freiburg und FC Augsburg verzichten (noch) auf eine fremdsprachige Website. Bundesliga-Absteiger Hertha BSC Berlin bringt noch eine weitere Fremdsprache ins Spiel: Die geografische Lage Berlins macht Sinn, die Hertha-Homepage auch ins Polnische zu übersetzen.