Werder Bremens Torhüter Sebastian Mielitz hat am Freitagnachmittag (19. Februar) seinen Vertrag bei den "Grün-Weißen" vorzeitig verlängert.

Der Kontrakt, der im Sommer 2010 ausgelaufen wäre, läuft nun bis zum 30. Juni 2012.

"Man kann ihn ins kalte Wasser schmeißen und er behauptet sich"

"Diese Unterschrift ist für mich eine Bestätigung meiner Leistungen im vergangenen Jahr, in der ich mich auch schon mal in der Europa League und in der Bundesliga zeigen durfte. Wenn man da einmal reingeschnuppert hat, dann will man unbedingt dort wieder hin. Und ich finde es schön, dass ich bei Werder die Chance bekomme, weiter an mir zu arbeiten. Ich werde alles daran setzen, dass es auch nach diesen beiden Jahren für mich bei Werder weitergeht", sagte der 20-Jährige.

Werders Vorsitzender der Geschäftsführung, Klaus Allofs, sagte nach dem Vertragsabschluss: "Sebastian hat seinen Teil dazu eigetragen, dass wir auf der Torhüterposition insgesamt sehr gut besetzt sind. Im letzten Jahr hat man gesehen, dass man ihn auch ins kalte Wasser schmeißen kann und er sich dort behaupten kann."

Seit zwei Jahren täglich im Profi-Training dabei

Chef-Trainer Thomas Schaaf fügte an: "Sebastian hat sich in den vergangenen Jahren sehr gut entwickelt. Die Einsätze bei den Profis haben ihm zusätzlich einen Schub gegeben. Dort konnte er sich beweisen. Er hat großes Potenzial und wir wollen ihn in der täglichen Arbeit weiter fördern."

Mielitz spielt seit 2007 bei der U 23 von Werder Bremen und hat dort seitdem 48 Partien absolviert. Im vergangenen Jahr musste er aufgrund von Verletzungen der beiden Stammkeeper Tim Wiese und Christian Vander im Europa-League-Spiel gegen Nacional Funchal (4:1) und beim Bundesliga-Auswärtsspiel gegen den 1. FC Köln (0:0) in der Profi-Mannschaft aushelfen, mit der er seit zwei Jahren täglich trainiert.

2007 Norddeutscher Meister der A-Junioren

Mielitz kam 2005 von Energie Cottbus zu Werder Bremen und setzte sich jeweils bei den B- und A-Junioren des Vereins durch. 2007 wurde er mit der U-19-Mannschaft Norddeutscher Meister. Für den Keeper war es nicht der erste Titel. So wurde er bereits als Schüler in Cottbus und Bremen jeweils Deutscher Schulmeister.