Oversee - In der abgelaufenen Saison hatten sie mit Ihren Treffern maßgeblichen Anteil am Klassenerhalt ihrer jeweiligen Clubs: Neuzugang Srdjan Lakic hielt den 1. FC Kaiserslautern in der Liga, Mario Mandzukic schaffte mit dem VfL Wolfsburg den Verbleib in der höchsten Spielklasse.

Für die beiden kroatischen Nationalspieler bedeutete dies doppelten Grund zur Freude, denn gemeinsam wollen sie die "Wölfe" in der neuen Saison wieder nach Europa bringen. Auf der Homepage der Niedersachsen standen die Stürmer im Doppelinterview Rede und Antwort.

Frage: Mario Mandzukic, Srdjan Lakic, am Ende der vergangenen Saison mussten Sie beide um den Verbleib in der Bundesliga zittern. Sie, Mario, mit dem VfL und Sie, Srdjan, mit dem 1. FC Kaiserlautern. Hatten Sie in dieser Zeit Kontakt zueinander?

Mario Mandzukic: Ja. Vor allem, nachdem der Wechsel von Srdjan zum VfL feststand, haben wir viel telefoniert und uns gegenseitig aufgemuntert.

Frage: Wer musste denn mehr Aufbauarbeit leisten?

Srdjan Lakic: Ich glaube, das war ich. Aber nicht, weil ich nicht an den VfL geglaubt habe. Ich habe eher gespürt, dass Mario Unterstützung brauchte. Er hatte ein schwieriges Jahr, aber am Ende hat er allen gezeigt, dass er ein guter Stürmer ist.

Frage: Aber bei Ihnen lief es in der Rückrunde auch nicht rund...

Lakic: Das stimmt. Für die Fans war es schwer zu akzeptieren, dass ich mich nicht für Lautern entschieden habe. Ich war sehr beliebt, hatte eine gute Hinserie gespielt, und dann habe ich die Fans mit meiner Entscheidung enttäuscht. Danach hatte ich viel Pech, habe zwei-, drei Mal nur den Pfosten getroffen, eigentlich klare Tore wurden noch geklärt. Im Spiel gegen den HSV ist dann alles gegen mich gelaufen. Aber ich bin aus diesem Loch rausgekommen und habe noch wichtige Tore geschossen. Der 1. FC Kaiserlautern ist auf dem siebten Platz gelandet. So waren am Ende alle glücklich: der 1. FC Kaiserslautern und der VfL Wolfsburg.

Frage: Jetzt ist der VfL Ihr neuer Klub. Was haben Sie sich vorgenommen?

Lakic: Meine Ziele haben kein Ende. Aber jetzt ist es erst einmal wichtig, mich gut auf die neue Saison vorzubereiten. Ich denke, dass ich mich weiterentwickeln werde und noch viel erreichen kann. Aber ich konzentriere mich nur auf die Gegenwart.

Frage: Und das bedeutet momentan viele schweißtreibende Einheiten im Trainingslager...

Mandzukic: Aber das ist gut so. Ich arbeite gerne hart. Das tut mir gut, denn dann weiß ich, dass ich mich fit fühle, wenn die Saison beginnt und ich in jedem Spiel das Maximum geben kann.

Lakic: Das sehe ich ähnlich. Wenn man das Training nicht vertragen kann, wird es schwierig, das Maximale zu erreichen. Um erfolgreich zu sein, muss man hart arbeiten. Dafür laufe ich lieber einen Meter mehr als einen Meter weniger.

Frage: Können sich die Fans auf ein neues Traum-Duo freuen?

Lakic: Wir haben auch Patrick Helmes. Er ist ein sehr guter Spieler, der schon viel geleistet hat. Vielleicht kommt außerdem noch ein neuer Stürmer dazu. Wir verstehen uns alle sehr gut, das ist wichtig.

Mandzukic: Egal, wie der Trainer entscheidet: Wir müssen als Team stark sein. Das hat in der Vergangenheit oft gefehlt.

Das vollständige Interview lesen Sie auf der Homepage des VfL Wolfsburg!

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