Borussia Dortmund muss weiterhin auf Mats Hummels verzichten. Am ersten Trainingstag nach fünfeinhalbwöchiger Verletzungspause zog sich der Innenverteidiger ohne Fremdeinwirkung erneut einen Außenbandriss im Sprunggelenk zu.

Der 20-Jährige wird sich in den nächsten Tagen bei einigen Spezialisten vorstellen, um die weitere Vorgehensweise zu beraten.

Lange Pause droht

"Die Diagnose ist nahezu sicher", erklärte Sportdirektor Michael Zorc am Donnerstag Abend gegenüber Borussia Online und fügte hinzu: "Nun muss geklärt werden, ob eine Operation angezeigt ist." Sollten sich die Mediziner zu einem Eingriff entschließen, ist ein längerfristiger Ausfall des talentierten Innenverteidigers, der erst Ende vergangener Woche dauerhaft vom FC Bayern München verpflichtet werden konnte, nicht auszuschließen. Zorc: "Viel übrig bleiben wird dann von der Saison jedenfalls nicht mehr..."

Hummels war am heutigen Donnerstag nach fünfeinhalbwöchiger Verletzungspause (Teilriss des Innen- und des Außenbandes im rechten Sprunggelenk) wieder ins Training eingestiegen und hatte sich dort ohne Fremdeinwirkung erneut verletzt.

Vierte Verletzung in fünf Monaten

Dem 20-Jährigen bleibt damit in dieser Saison das Pech leider treu. Im UEFA-Pokal-Spiel gegen Udinese Calcio hatte sich Hummels Mitte September 2008 Teilrisse des vorderen Syndesmose- und des vorderen Außenbandes im linken Sprunggelenk zugezogen und wochenlang pausieren müssen. "Es ist die vierte Verletzung dieser Art", sagte ein niedergeschlagener Hummels: "Ich befürchte, dass die Saison für mich gelaufen ist."