Hamburg - Es ist das große Duell der Gegensätze am 12. Spieltag. Am Samstag ist Eintracht Frankfurt zu Gast beim SV Werder Bremen. Während die Hessen 16 Punkte aus den vergangenen sechs Bundesliga-Spielen holten, hat Bremen zwei Partien in Folge verloren.

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Mit 27 Gegentoren stellen die Hanseaten die zweitschlechteste Defensive der Liga. Allein am vergangenen Wochenende kassierte die Mannschaft von Trainer Thomas Schaaf in Stuttgart sechs Gegentore.

Viel Rummel im Strafraum

Fünf dieser Treffer kassierte Bremen aus dem Spiel heraus. 16 Mal suchten die Schwaben bei ihrem 6:0-Erfolg den Abschluss. Davon kamen von der Strafraumgrenze oder von innerhalb des gegnerischen Sechzehners.

Vor allem die war anfällig. Hier ließen die Norddeutschen insgesamt neun Torschüsse zu. Allein vier Treffer fielen von hier aus. Dazu kamen noch fünf Eckbälle, vier weitere Flanken, .

Schwegler auf Gekas

Und als ob das nicht schlimm genug gewesen sei, kommt nun auch noch Theofanis Gekas an die Weser. Der Frankfurter Stürmer führt die Bundesliga nach elf Spieltagen mit elf Toren souverän an. Zuletzt erzielte er gegen Wolfsburg seinen der Saison.

In den vergangenen beiden Spielen traf Gekas jeweils doppelt und jeweils ein Mal per Elfmeter. und auch fiel sein zweites Tor über rechts nach einem Assist von Pirmin Schwegler.

Ab und an auch nach Standards gefährlich

Auch in Kaiserslautern traf Gekas zwei Mal nach Vorbereitung - wobei der Assist von Patrick Ochs im Gegensatz zu den zuvor genannten Spielen von innerhalb des Strafraums kam. Der zweite Treffer wurde - wieder von rechts - von Georgios Tzavellas vorbereitet.

Und weiter geht es über die rechte Seite. In Stuttgart traf Gekas von Chris von rechts. Gegen Nürnberg traf Gekas .

Alles läuft über rechts

In Leverkusen bereitete eine Vorlage von Ochs den einzigen Frankfurter vor - natürlich von rechts. traf Gekas nach einem Zuspiel von Alexander Meier von rechts und nach einem Assist von Halil Altintop, der den Griechen von zentral rechts anspielte.

Kurzum: Bei jedem Pass von der rechten Seite in den Strafraum hinein müssen sich die gegnerischen Abwehrspieler in höchste Alarmstufe versetzen. Denn Gekas ist nicht weit. Dies bedeutet für Bremen aber nicht nur Gefahr via Gekas. Sie müssen auch versuchen, Frankfurter Angriffe von rechts früh zu unterbinden.

Prödl und Silvestre sind gefragt

Diese Aufgabe fällt auf die Schultern von Mikael Silvestre und Sebastian Prödl. Der Österreicher musste in Stuttgart drei Mal zur Ecke klären. Aus einer dieser Eckstöße resultierte ein .

Silvestre spielte stark auf der linken Außenbahn. Er brachte und musste nur ein Mal zu unfairen Mitteln greifen. Eine Woche zuvor beim 2:3 gegen Nürnberg lag seine Passquote bei (25 von 38).