Gladbach - Die Borussen hatten nur wenig Zeit, die 0:7-Niederlage in Stuttgart zu verarbeiten, denn bereits am Montag begann die kurze Vorbereitung auf das Heimspiel am Mittwoch gegen St. Pauli. Erstmals nach seiner dreiwöchigen Verletzungspause war karim Matmour wieder dabei, der zuletzt unter Beschwerden an der Achillessehne litt.

"Ich hatte im vergangenen Jahr eine ziemlich starke Belastung durch die vielen Reisen und Spiele. Mein Körper konnte einfach nicht mehr und brauchte eine Pause. Aber jetzt fühle ich mich gut und habe keine Probleme mehr, so dass ich wieder ins normale Mannschaftstraining einsteigen kann", sagte der Algerier, der froh ist, wieder zurück zu sein. "Ich wurde in der letzten Zeit immer zwei Mal am Tag in der Medicoreha behandelt. Wenn zwischen den Behandlungen Zeit war, war ich in der Kabine bei der Mannschaft, um mich nicht zu weit von ihr zu entfernen. Der Rasen hat mir aber sehr gefehlt."

Die beiden jüngsten Auftritte des VfL - gegen Frankfurt (0:4) und in Stuttgart (0:7) - verfolgte Matmour auf der Tribüne beziehungsweise im TV. "Von außen ist es natürlich schwer, solche Spiele zu sehen. Man möchte der Mannschaft gerne helfen und fühlt sich hilflos, weil man nichts machen kann", erklärte er.

Dante muss aussetzen

Doch auch bei der Wiedergutmachung für diese beiden deutlichen Niederlagen wird er wohl nicht mitwirken können, denn sowohl das Spiel gegen die "Kiez-Kicker" als auch die darauf folgende Partie beim FC Schalke 04 kommen für den Flügelflitzer noch zu früh.

Bei der Einheit am Montag musste Abwehrchef Dante aussetzen, der sich in Stuttgart eine Prellung am Fuß zugezogen hatte. Ansonsten hatte Frontzeck mit Ausnahme von Tony Jantschke (Mittelfußbruch), Christian Dorda (Aufbautraining nach Patellasehnenriss) und Igor de Camargo (Kapselriss im Sprunggelenk) alle Mann an Bord. Letztgenannter muss sich weiter gedulden und setzt vorerst sein Individualtraining mit Physiotherapeut Andreas Bluhm fort.