Hamburg - So voll war es lange nicht mehr auf dem Trainingsplatz des Hamburger SV. Ganze 25 Akteure konnte Coach Armin Veh zu Beginn seiner Einheit auf dem Geläuf neben der Arena begrüßen. Neben den Langzeitverletzten Romeo Castelen, Dennis Diekmeier und Miroslav Stepanek blieb nur Heiko Westermann in der Kabine. Der Kapitän klagte schon nach dem Spiel gegen Kaiserslautern über leichte Oberschenkelprobleme und trat vorsichtshalber kürzer. Doch schon nach kurzer Zeit bekam er unerwartet Gesellschaft.

Joris Mathijsen verließ bereits um 10:29 Uhr den Trainingsplatz. Sein Sprunggelenk schmerzte durch die Belastung auf dem harten Boden. Am Nachmittag unterzog sich der Abwehrmann noch einmal einer Kernspintomographie. "Dieser Termin steht aber schon seit 14 Tagen fest", beruhigte Armin Veh die Gemüter. Bei dieser wurde eine leichte Reizung im Sprunggelenk diagnostiziert. Ein Einsatz des Niederländers für das Mainz-Spiel ist daher nicht gefährdet.

Gleiches gilt für Frank Rost, der nur gut 15 Minuten später mit dem Golfcar und Physiotherapeut Uwe Eplinius den Weg Richtung Kabine antrat. Bei einem Zweikampf mit Mladen Petric erhielt der Torhüter einen schmerzhaften Schlag gegen die Wade. "Der geht nicht so einfach rein", bekräftigte Veh zunächst die Härte der Verletzung, betonte aber, dass ein Einsatz ebenfalls nicht in Gefahr sei. "Er ist ein Stier. Wenn nichts gebrochen ist, dann ist er morgen wieder dabei", so der Trainer.