Marvin Matip köpft den Ausgleich für den FC Ingolstadt in Köln - © © imago / Horstmüller
Marvin Matip köpft den Ausgleich für den FC Ingolstadt in Köln - © © imago / Horstmüller
Bundesliga

Marvin Matip: "Erarbeiten uns den Respekt in der Liga"

Köln - Für Ingolstadts Kapitän Marvin Matip war das Bundesliga-Spiel in Köln etwas ganz Besonderes. Schließlich spielte der Innenverteidiger doch bis zu seinem Wechsel nach Ingolstadt im Jahr 2010 fünf Jahre für den 1. FC Köln. Das 1:1-Unentschieden des FC Ingolstadt in Köln lässt auf den ersten Blick nicht erahnen, dass es für Matip in vielerlei Hinsicht eine turbulente Partie wurde. An beiden Toren war er maßgeblich beteiligt, und das Ganze noch dazu an seinem 30. Geburtstag. Entsprechend auskunftsfreudig präsentierte sich Matip nach dem Spiel den Medienvertretern.

"Es war ein besonderer Tag"

Frage: Marvin Matip, herzlichen Glückwunsch zum Punktgewinn mit dem FC Ingolstadt in Köln, zu Ihrem Tor und auch zu Ihrem Geburtstag. Müssen Sie jetzt richtig einen ausgeben?

Marvin Matip: Vielen Dank. Ich muss gleich mit dem Trainer klären, ob wir mal auf ein Kölsch raus aus dem Hotel dürfen. Ich hoffe, er hat ein Einsehen. Ich glaube, das haben sich die Jungs nach der englischen Woche verdient. Wir haben viel in diese Woche reingepackt. Gegen Hamburg wurden wir (bei der 0:1-Heimniederlage am Dienstag, die Red.) noch nicht belohnt, gegen Köln haben wir eine tolle kämpferische Leistung geboten und uns den Punkt auch absolut verdient.

Frage: Inwieweit war das Tor für Sie etwas ganz Besonderes, nicht nur weil Sie früher für den FC gespielt haben, sondern auch, weil Sie beim Gegentreffer nicht ganz so gut aussahen?

Matip: Das stimmt. In der 10. Minute bin ich weggerutscht und so nicht in den Zweikampf gekommen. Zudem hat es Anthony Modeste auch sehr gut gemacht. Das Tor macht sicher nicht jeder. In dem Moment habe ich geglaubt, dass es ein gebrauchter Tag werden könnte. Aber die Jungs haben schon in den Minuten danach richtig Gas gegeben. Gottseidank habe ich noch die Chance bekommen, meinen Fehler wieder auszubügeln und den Ausgleich einzunicken. Der Ball kam perfekt von Pascal Groß, Benjamin Hübner zog im richtigen Moment den Kopf ein, als er mich gehört hat. Wir haben dieses Tor erzwungen und auch danach noch größere Gefahr ausgestrahlt.

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