Bremen - "Djokovic hat bestimmt schon den ersten Satz gewonnen", mutmaßte Bremens Marko Marin auf dem Weg Richtung Kabine. Der Tennis-affine Marin, der Novak Djokovic im Finale der Australian Open gegen den Spanier Rafael Nadal die Daumen drückte, lag mit seiner Prognose falsch. Der Serbe hatte den ersten Satz mit 5:7 verloren. Viel wichtiger ist jedoch, dass Werders Dribbler am Sonntag, 29. Januar 2012, wieder auf den Trainingsplatz zurückkehren konnte.

"Das hat sich gut angefühlt, es war alles in Ordnung. Am Montag werde ich noch einmal individuell arbeiten", möchte Marin den trainingsfreien Wochenanfang nutzen, um sich wieder "Stück für Stück in die Mannschaft zurück zu kämpfen und bald wieder spielen zu können."

Marin klagte vor zwölf Tagen über Leistenprobleme, weshalb er in den bisherigen beiden Rückrundenspielen noch nicht zum Einsatz kam. Nach individuellen Reha-Maßnahmen fand der 22-Jährige nun wieder zurück zum Team und konnte ohne Einschränkungen die etwa einstündige Einheit durchstehen, ehe er endgültig in den Katakomben des Weser-Stadions verschwand, um den "Djoker" am Bildschirm verfolgen zu können.