Die Rückennummern des Werder-Kaders 2009/2010 stehen fest! Auf der Rückseite der neuen Nike-Trikots bleibt das meiste beim Alten, die zurückgekehrten Ausleihspieler behalten ihre angestammten Nummern. Marko Marin und Marcelo Moreno Martins sortieren sich wie folgt ein: Marin übernimmt von Diego die Nummer 10. Moreno Martins wird mit der Rückennummer 39 auflaufen.

Marin sieht die traditionelle Fußball-Nummer des Spielgestalters nicht als Bürde und kommentierte die Vergabe so: "Ich bin kein Diego-Ersatz, sondern will der Mannschaft mit meinen eigenen Qualitäten weiterhelfen. Ich bin zwar stolz auf die Nummer 10, aber eigentlich ist das eine eher unwichtige Sache."

Entspannung und Lauftraining

Marin besuchte seine neuen Teamkollegen am Freitag beim Training. Er war zur Erledigung letzter Formalitäten nach Bremen gekommen, verbrachte später den Nachmittag in der Stadt und verabschiedete sich dann in den verdienten Urlaub. "Dort werde ich jetzt erst mal entspannen, aber bald auch anfangen, laufen zu gehen", sagte der Neuzugang von Borussia Mönchengladbach, der gemeinsam mit Mesut Özil und Sebastian Boenisch gerade erst die Europameisterschaft der U21-Junioren gewonnen hat.

Marcelo Moreno Martins, der bei seiner letzten Station Schachtjor Donezk die Nummer 99 getragen hatte, entschied sich wieder für eine möglichst hohe Nummer, stellte aber klar: "Eine besondere Erklärung für die 39 gibt es nicht!"

Drei Neu-Profis mit an Bord

Für viele Fans war sicherlich auch das eine oder andere noch unbekannte Gesicht aus der grün-weißen U 23-Mannschaft dabei. Doch das soll sich bald ändern. Vor allem bei Dominik Schmidt, Torsten Oehrl und José-Alex Ikeng, die vor wenigen Tagen ihre ersten Profi-Verträge bei Werder Bremen unterschrieben haben und nun bis zum Jahr 2011 das Trikot der Hanseaten tragen werden.

"Alle drei haben in der vergangenen Saison bei unserer U 23 in der 3. Liga auf sich aufmerksam gemacht. Wir wollen ihnen nun die Chance geben, sich auf höchstem Niveau weiterzuentwickeln und sich auch dort mit starken Leistungen in den Fokus zu spielen", so Cheftrainer Thomas Schaaf über die drei Neulinge in seinem Team.