Früh morgens um 5 Uhr stieg Ciprian Marica in Bukarest in den Flieger nach Stuttgart. Dort angekommen ging es direkt zum VfB-Clubgelände, wo er den obligatorischen Laktattest absolvierte. Dann wurde er von einem Mitarbeiter des VfB ins Trainingslager nach Donaueschingen gefahren, wo er um 17 Uhr am Training teilnahm.

Für seine Verspätung hat der Stürmer eine gute Erklärung. Am Donnerstag war die letzte Abiturprüfung für den 24-Jährigen. "Ich bin den Verantwortlichen des Vereins dankbar, dass mein Urlaub etwas verlängert wurde. Mir war wichtig, das Abi im Hinblick auf die Zeit nach meiner Fußballkarriere noch zu machen", sagt Ciprian Marica. Wegen seines damaligen Wechsels zu Schachtjor Donezk konnte er die Schule aus terminlichen Gründen nicht abschließen.