Er spielt nicht immer - aber immer öfter: Schalkes Benedikt Höwedes stellte in den vergangenen Wochen unter Beweis, dass sich Trainer Fred Rutten auf den 20-Jährigen verlassen kann, wenn er gebraucht wird.

Frage: 297 Minuten Bundesligaluft konnten Sie in der vergangenen Saison - Ihrem ersten Jahr als Profi - schnuppern. In dieser Spielzeit sind es bereits 238 Minuten. Klingt nach einem weiteren Fortschritt in Ihrer sportlichen Entwicklung.

Benedikt Höwedes: Ja, und das ist er natürlich auch. Das freut mich sehr. Allerdings ist dadurch für mich auch der Reiz größer geworden, mich noch häufiger in die Mannschaft zu spielen.

Frage:Neun Pflichtspieleinsätze absolvierten Sie in dieser Saison, in der vergangenen waren es insgesamt neun. Wie lautet Ihr Ziel bis zum Ende der Spielzeit?

Höwedes: Ich würde es gar nicht so sehr an einer Zahl fest machen. Stammspieler zu werden ist das primäre Ziel, welches ich mir auf Schalke gesetzt habe.

Frage: Schon in dieser Saison?

Höwedes: Ich habe mir da keinen bestimmten Zeitpunkt gesteckt, aber es ist ein Ziel, das ich konsequent verfolge und es irgendwann auch erreichen möchte.

Frage: Als Sie noch in der Jugend spielten, bezeichneten Sie Marcelo Bordon als Ihr Vorbild. Muss man da erst einmal die Ehrfurcht ablegen, wenn aus dem Idol der Nebenmann geworden ist?

Höwedes: Ehrfurcht würde ich das nicht nennen. Wir spielen schließlich schon seit über einem Jahr in der selben Mannschaft. Aber es hilft ungemein, einen so erfahrenen Spieler an der Seite zu haben. Marcelo gibt mir Tipps und Ratschläge, die mir helfen, mein Spiel zu verbessern.