Nelson Mandela wird nach dem Unfalltod seiner Ur-Enkelin nicht an der Eröffnungsfeier der Weltmeisterschaft am Freitagmittag in Johannesburg teilnehmen.

Dies teilte die Stiftung des ehemaligen südafrikanischen Staatspräsidenten auf ihrer Homepage mit.

"Unangemessen, persönlich bei der Eröffnungsfeier zu erscheinen"

"Nelson Mandela hat heute Morgen vom tragischen Unfall-Tod seiner Ur-Enkelin Zenani Mandela erfahren. Für ihn ist es deshalb unangemessen, persönlich bei der Eröffnungsfeier der WM zu erscheinen. Wir sind sicher, dass die Südafrikaner und die Menschen auf der ganzen Welt sich nach dieser Tragödie solidarisch mit Herrn Mandela und seiner Familie zeigen. Wir glauben weiterhin, dass die WM eine bedeutende und historische Gelegenheit für Südafrika und den Kontinent darstellt, und wir sind uns sicher, dass sie ein großer Erfolg wird", hieß es in der Stellungnahme auf der Website (www.nelsonmandela.org).

Die 13-jährige Zenani Mandela war in der Nacht vor dem Eröffnungsspiel zwischen dem Gastgeber und Mexiko nach dem Besuch des WM-Eröffnungskonzerts in Soweto bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Der Fahrer des Wagens, der unverletzt blieb, stand unter Alkoholeinfluss und wurde festgenommen. Gegen ihn wird wegen fahrlässiger Tötung ermittelt.