Bayer Leverkusen hat sein erstes Trainingslager beendet. Trainer Bruno Labbadia spricht über die Erkenntnisse, die er aus den intensiven Einheiten und Testspielen gezogen hat.

Frage: Herr Labbadia, wie fällt das Fazit des Trainingslagers in S. Gallen aus?

Bruno Labbadia: Das Engagement und die Bereitschaft der Mannschaft sind einfach lobenswert. Die Intensität in den neun Tagen war immer hoch. Das Wetter war natürlich ein Minus, aber die Stimmung war trotzdem gut.

Labbadia: Was sagen Sie zu den drei Testspielen mit der 2:3-Niederlage gegen St. Gallen und den Siegen gegen Belchatow (2:1) und Wil (1:0)?

Labbadia: Diese Partien waren im Endeffekt auch Intensivtrainingseinheiten. Im Vergleich zur Niederlage am Sonntag gegen St. Gallen und den Siegen am Mittwoch konnte man eine klare Entwicklung sehen. Gerade gegen Belchatow und Wil waren einige Automatismen sichtbar, die wir im Training besprochen haben.

Frage: Wie sieht die personelle Lage derzeit aus?

Labbadia: Theofanis Gekas, Vratislav Gresko und Hans Sarpei fehlen aufgrund ihrer Verletzungen und Fabian Giefer wird heute ebenfalls wieder nach Leverkusen reisen. Die Verletzungen sind schon hart, denn dadurch geht uns eine Menge an Erfahrung verloren. Aber am Wochenende wird René Adler bereits ein wenig trainieren und am Donnerstag kommt dann auch Simon Rolfes.

Frage: Welchen Eindruck macht Neuzugang Renato Augusto?

Labbadia: Wir tun natürlich alles, um ihn schnellstmöglich zu integrieren. Wir waren beispielsweise am Donnerstagabend außerhalb des Hotels essen und da hat sich Gonzalo Castro um ihn gekümmert. Spielerisch werden wir ihn langsam ranführen, denn man darf nicht vergessen, dass die Erwartungshaltung groß ist und der Spieler erst 20 ist. Es kann aber gut sein, dass Renato Augusto am Mittwoch gegen Aachen spielt. Die Entscheidung treffen wir nach dem Training am Dienstag.

Das ausführliche Interview finden Sie auf der Webseite von Bayer 04 Leverkusen.