Mainz - Der 1. FSV Mainz 05 hat sich mit einem Sieg aus dem Europapokal verabschiedet. Am letzten Vorrundenspieltag der Europa League besiegte die Mannschaft von Trainer Martin Schmidt den aserbaidschanischen Vertreter FK Qäbälä mit 2:0 (2:0). Die Mainzer holten sich Selbstvertrauen für das Bundesligaspiel bei Borussia Mönchengladbach am Sonntag um 15.30 Uhr.

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Alexander Hack (29.) und Pablo de Blasis (40.) waren vor 12.860 Zuschauern für die Rheinhessen erfolgreich, die bereits vor ihrem abschließenden Auftritt in der Gruppe C keine Chance mehr auf das Weiterkommen hatten und mit neun Punkten Dritter wurden.

Schmidt rotierte gegen den Tabellenzweiten der aserbaidschanischen Premyer Liqasi kräftig durch. Gegenüber dem jüngsten Punktspiel gegen Bayern München (1:3) standen fünf neue Spieler in der Startelf. Dabei feierte Keeper Jannik Huth sein Debüt für den Bundesligisten, der in den vorherigen zehn Spielen nur zwei Siege geholt hatte.

Huth hatte bei Minusgraden meist Mühe, sich warm zuhalten. Beschäftigung hatte der Schlussmann nur selten, denn das Geschehen spielte sich wie erwartet in der Hälfte von Qäbälä ab. Angetrieben vom Spanier Jairo kombinierte Mainz gefällig, ließ aber zunächst die Konsequenz im Abschluss vermissen. Stürmer Jhon Cordoba (11./19.) verzog gleich zweimal aus aussichtsreicher Position. 

Hack bricht den Bann

Innenverteidiger Hack brach den Bann, als er nach einer Ecke von Fabian Frei aus elf Metern den Ball unter die Latte hämmerte. Ausgerechnet Hack hatte sieben Minuten zuvor seinen eigenen Torhüter geprüft: Doch Huth bügelte den schlampigen Rückpass seines Teamkollegen aus.

Nach der Führung forcierte das Schmidt-Team weiter den Druck - und wurde belohnt. Der nur 1,66 m große de Blasis köpfte nach einer Flanke von Giulio Donati zum 2:0 ein und wurde vom Stadionsprecher als "Kopfballungeheuer" gefeiert.