Mainz - Fleißig, treffsicher und voll etabliert: Der Mainzer Yoshinori Muto hat sich in der Bundesliga blitzschnell akklimatisiert und steht beim 1. FSV Mainz 05 für absolute Torgarantie. Auch beim knappen 2:1-Erfolg über Eintracht Frankfurt war der Neuzugang einmal mehr zur Stelle. Das Gesamtpaket stimmt einfach.

“Er ist keiner, der sich einschließt zu Hause. Es gibt häufig Spieler, die den Kontakt nicht so suchen", beschreibt 05-Coach Martin Schmidt den Charakter des Offensivmanns. Muto überzeugt mit seiner offenen Persönlichkeit und seinen sportlichen Qualitäten: Der 23-Jährige schoss in den letzten fünf Spielen fünf Tore, ist mit insgesamt sieben Toren der zweitbeste Torschütze der 05er (Platz fünf ligaweit, mit anderen).

Gemeinsam mit Yunus Malli war Muto damit an 75 Prozent der Mainzer Tore direkt beteiligt. Der Schmerz über den Abschied seines Landsmannes Shinji Okakazi zum englischen Erstligisten Leceister City ist damit schnell verflogen. Mit seinem Tor gegen die Frankfurter Eintracht zog Muto zudem noch mit einem anderen Landsmann gleich.

Torgefährlich und zweikampfstark

Sieben Tore nach 14 Bundesliga-Spieltagen hatte zuvor nur ein Japaner geschafft: BVB-Offensivmann Shinji Kagawa in der Saison 2010/11. Muto hat sich in kürzester Zeit zum Stammspieler entwickelt, stand seit seinem Jokerauftritt am ersten Spieltag gegen Ingolstadt immer in der Startelf. Damit nicht genug. Der Japaner ist auch körperlich voll auf der Höhe.

Muto stürzt sich in den jeden Zweikampf, führt bei Mainz die meisten direkten Duelle. Am 11. Spieltag erzielte er sogar mit umgeknicktem Fuß das 3:3-Remis gegen FC Augsburg. "Für die ausstehenden vier Spiele kriegen wir ihn hin", sagte Schmidt damals. Gegen Frankfurt stand er erfolgreich auf dem Platz und auch für den restlichen drei Spiele werden die Mainzer ihren japanischen Torgaranten brauchen.

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