Der Traum vom Europacup-Finale im eigenen Stadion beginnt für den Bundesligisten Hamburger SV in Dänemark oder Litauen.

In der dritten Qualifikationsrunde zur neuen Europa League treffen die Hanseaten in Hin- und Rückspiel am 30. Juli und 6. August auf den Sieger der Zweitrundenpartie zwischen dem dänischen Erstligisten FC Randers und dem litauischen Vertreter Suduva Marijampole (Hinspiel: 1:0). Das ergab die Auslosung am Freitagmittag in Nyon (Schweiz).

"Weiterkommen ist Pflicht"

"Wir werden uns über beide Mannschaften so schnell wie möglich Informationen einholen. Klar ist, dass ein Duell gegen eine dänische Mannschaft immer sehr reizvoll ist", sagte Trainer Bruno Labbadia.

"Egal, gegen wen. In dieser Runde ist das Weiterkommen für uns Pflicht", so HSV-Kapitän David Jarolim. Der HSV, dem als gesetztem Verein die namhaftesten Gegner erspart blieben, muss zunächst auswärts antreten und genießt dafür im Rückspiel Heimrecht.

Großer Tag: 12. Mai 2010

Sollte sich der Bundesliga-Fünfte der vergangenen Saison durchsetzen, würde zwei Wochen später die Play-off-Runde (20./27. August) auf dem Programm stehen, die im Erfolgsfall den Weg in die Gruppenphase (ab 17. September) ebnet.

In der vergangenen Saison scheiterte der HSV erst im Halbfinale des letztmalig ausgetragenen UEFA-Cups am Nordrivalen Werder Bremen. Das erste Endspiel der Europa League findet am 12. Mai 2010 in der Hamburger Nordbank Arena statt.

Hertha und Co. steigen später ein

Hertha BSC Berlin und Pokalsieger Werder steigen als weitere deutsche Teilnehmer erst in der Play-off-Runde in knapp fünf Wochen ein. Sollte der VfB Stuttgart in den Play-offs zur Champions League (18./19. und 25/26. August) scheitern, würden die Schwaben in die Gruppenphase der Europa League absteigen.



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